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    Der erste Berg

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    Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Mi 23 Mai 2012 - 10:33

    Hat man das lange Bergtal durchquert, gelangt man zu einem höher gelegenen Bergpfad, der sich leicht Spiralförmig um den gesamten gigantischen Berg erstreckt und nach oben hin immer mehr Abzweigungen und dünnere, gefährlichere Wege besitzt. Ab etwa der Mitte des Berges, wird es auch deutlich kühler und je weiter ihr der Spitze des Berges kommt, desto kälter und stürmischer wird es, abgesehen von dem vielen Schnee und Eis, welche immer dichter und unbarmherziger werden.
    Wer aber nicht zur Spitze, sondern weiter Reise will, muss die passenden Pfade und Schluchten überqueren um in die Eiswüste gelangen zu können.

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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Mo 4 Jun 2012 - 10:28

    cf: Bergtal

    ~ Kalte Winde, schroffe dünne Wege und der Abgrund unter ihnen, der stetig größer wurde, je höher sie stiegen. Momentan war der unangenehme Wetterumschwung hier auf dem eisigen Berg noch erträglich und der Wind noch nicht stark und schnell genug, als das er störend war oder er frieren musste. Auch wenn er sich dennoch angenehmeres hätte vorstellen können. Aber das hier war ja schließlich auch nicht sein Lebensraum. Zwischenzeitlich wagte er hin und wieder einen prüfenden Blick nach hinten, ob Arisu bei diesen noch sehr steilen Aufstiegen mithalten konnte, aber mit ihren Krallen war das sicher auch kein Problem für sie gewesen. Mittlerweile stand die Sonne schon nur noch knapp über ihnen und innerhalb der nächsten Stunden, würde die Sonne sicher schon unter ihnen reisen und die Dämmerung anfangen das Tageslicht langsam auszusaugen, bis die Nacht den Tag besiegt hatte. Während der ganzen Zeit über, hatte Raylan jedoch kein Wort gesprochen und sich in konzentriertes Schweigen geübt, da sie nicht stehen bleiben durften, wenn sie es rechtzeitig schaffen wollten. Noch dazu beschäftigten ihn nebenbei noch ganz andere Dinge, wie etwa der plötzliche Sturm, der die Flieger leicht wie Blätter durch die Luft geschleudert hatte und ob der Sturm auch sein Waldgebiet heimgesucht hatte und ob es seinem Stamm gut ging... seinem Sohn, seiner Partnerin, seinen Freunden und Kameraden. Automatisch umschloss er das Steinmedaillon das er um seinen Hals trug und drückte es fest in seinen Klauen. In seiner Wut und Unsicherheit, sprang er dann plötzlich ohne es selbst zu merken schneller und driftete regelrecht um die weite Bergkurve, die sie kurz darauf erreicht hatten. Direkt danach konnte man bereits die Berghöhle von weitem sehen und erst dann, schüttelte er heftig seinen Kopf und kam wieder voll zur Besinnung, während er wieder langsamer wurde. Er hatte bisher nicht mal gemerkt, das sich der Schnee hier oben langsam zu häufen begonnen hatte und der Wind wieder ein Stück kühler geworden war. Etwas verärgert über sich selbst, verzog er dann das Gesicht und wurde immer langsamer, je näher sie der Höhle kamen. Dann ein Stück vor ihr, blieb er stehen und deutete Arisu nur schnell stumm mit einer einfachen Handbewegung, das sie kurz warten solle. Dann sprang er die restlichen Meter zur Höhle, lauschte kurz, sah sich mehrmals um und wurde dann von ihren dunklen Schatten verschluckt, als er langsam hinein schritt. Jedoch musste er sie nicht lange warten lassen, denn als sich seine Augen an die leichte Dunkelheit gewöhnt hatten, stellte er fest, das diese Höhle grade mal wenige Meter tief war und damit mehr einer großen breiten Ausbuchtung glich, als wirklich einer Höhle. Doch für ihre Zwecke war sie ideal. "Du kannst kommen! Hier drin ist niemand.", rief er dann knapp hinaus und ließ sich an eine der Wände gleich nieder. Anschließend seufzte er unweigerlich etwas gereizt und versuchte sich fast verzweifelt auf ihre Pläne zu konzentrieren, anstatt auf all die anderen momentan unwichtigen Dinge, die ihn nur unnötig ablenkten. "Und? Wie fühlst du dich nach diesem halbtags Aufstieg in dieser kühlen Region?", fragte er dann leicht abwesend, aber dennoch interessiert. Schließlich waren sie noch eine ganze Weile zusammen unterwegs und wenn er jetzt schlechte Stimmung verbreitete, half ihnen das sicher überhaupt nicht.

    out: Sorry das es diesmal etwas bei mir gedauert hat ^^' Ich hab momentan noch viel nebenbei in andern Foren zu tun, in denen sich schon seit längerem viel Arbeit aufgestaut hat und dann bin ich in letzter Zeit auch oft unterwegs zu Gott und der Welt xD Aber lass dir wie gesagt weiter Zeit ^^ Ich hab momentan eh zu tun, wie gesagt xD Und warten kann ich auch ^^
    Diesmal ist es nur irgendwie wieder so viel geworden xD Aber ich musste jetzt mal seine Gefühle etwas unterbringen, sonst wäre das doch etwas arg unrealistisch und kühl rüber gekommen xD Aber immerhin kommen sie jetzt voran xD
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Sa 23 Jun 2012 - 11:25

    [Tut mir leid, ich weiß, ich hab ewig gebraucht xD ich hoffe mal, ich kann hier einen Post hinauen, der es wieder gut macht ;D]

    <--- Bergtal

    Ich spürte nicht wirklich, dass es kälter wurde, ich sah es vielmehr an der Beschaffenheit der Steine, den kleinen Pflanzen, die nach und nach vollkommen aus dem Sichtfeld verschwanden, ihre Grenze lag hinter uns. In meinen Gedanken tauchte erneut eine groteske Erinnerung auf, wenn man Frösche in einen Topf mit Wasser setzte und diesen langsam zum kochen brachte, starben sie ohne es zu merken - ging das auch umgekehrt, konnte man im Verlauf einer Temperaturänderung erfrieren, ohne es zu spüren? Als Mensch hatte ich Wärme immer der Kälte vorgezogen, schwitzen war mir lieber als frieren, Hitze ließ sich regulieren, Frost war grausam, er tat weh, wenn er zu stark wurde. Verbrennungen tun auch weh...
    Erst als unter meinen Krallen ein Stein bröckelte und ich sie reflexartig tiefer in den Fels graben musste, riss die Kette sinnloser Überlegungen ab. Mir war alles andere als zu kalt, das Fell erfüllte seine Aufgabe perfekt. Je steiler unser Weg wurde, desto besser fanden meine Krallen an den schroffen Felsen Halt, ich spürte jeden Muskel wenn ich mich auf die nächste Stufe hochzog, jedoch positiv, ich fühle mich wie ein fließendes Objekt, das mühelos über jede Kante huschte. Vielleicht sah man die Veränderung in meinen Bewegungen auch, ich war mir nicht sicher, aber ich glaubte, Raylans Rat gut zu befolgen, in jedem Fall machte ich Fortschritte darin, mich sicherer zu bewegen. Mein grüner Begleiter sagte den gesamten Weg über nichts und erhöhte plötzlich spontan sein Tempo, was mich dennoch etwas aus meinem Rhythmus warf, ich schloss schnell wieder zu ihm auf. Erst als unter meinen Pfoten Schnee knirschte, dessen Kälte ich nur als einen erfrischenden Hauch an der warmgelaufenen Unterseite wahrnahm, verlangsamte er sich wieder.
    Er bedeutete mir, stehen zu bleiben, inspizierte die Höhle und rief mich dann zu sich. Die Einbuchtung im Berg war weniger ausladend als ich erwartet hatte, andererseits war es beruhigend, nicht zu viele Winkel zu haben, in denen sich seltsame Dinge versteckt halten konnten. Auf seine Frage hin, legte ich den Kopf leicht zur Seite, ich hatte bemerkt, dass seine Stimmung sich verändert hatte, doch ich erkannte, dass er gerade deshalb ein Gespräch beginnen wollte. "Ich weiß es ist seltsam, aber ich fühle mich hier wohl. Langsam bekomme ich auch mehr Kontrolle über diesen Körper, es ist seltsam aber praktisch, auf vier Beinen zu laufen.", der erste Satz erstaunte mich selbst, aber es stimmte, ich fühlte mich in gewisser hier sogar "zuhause", obwohl das sicher übertrieben war.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Mi 27 Jun 2012 - 11:05

    Mehr oder weniger aufmerksam, hörte er ihr mit geschlossenen Augen zu und schaffte es dann tatsächlich, wie er erwartet hatte, seine aufwühlenden Gedanken kurz abzuschalten, da ihre Worte durchaus nun sein Interesse geweckt hatten. Leicht grinsend öffnete er dann wieder seine Augen und sah zu ihr herüber. "Ist das so? Freut mich für dich! Aber eigentlich ist das auch nicht sonderlich verwunderlich... wenn du dich, wie du sagst, jetzt tatsächlich allmählich an deinen... neuen Körper gewöhnst, bedeutet dies ja dann auch, das du anfängst ein... richtiges Absol zu werden! Und so weit ich weis... leben die..." Kurz stoppte er um nochmal darüber nachzudenken, damit er ihr auch wirklich nichts falsches sagte. "In Schnee-, Eis-, Sturm- und auch in Bergregionen wie diesen... nur sehr viel weiter oben!" Dabei kratze er sich den Kopf und nickte dann anschließend. "Aber wie gesagt... ich habe bisher nur ein einziges Absol getroffen... und das war nur in unserer Waldregion, weil es uns hatte warnen wollen!" Dann seufzte er, beinahe etwas wehleidig. "Wenn ich genau darüber nachdenke... sind die Absol eigentlich noch eine der wirklich wenigen, die sich nicht zum negativen verändert haben, sondern ihren Heldenhaften und Tugendhaften Prinzipien treu geblieben sind!", stellte er betrübt fest und sah sie anschließend wieder leicht lächelnd an. "Ich schätze daher auch mal... das du wirklich kein schlechtes Geschöpf sein musst, wenn du dich in ein Absol... verwandelt hast?!"

    (Aber Hallo ;DDD Der ist echt gut geworden ^.^ Zudem macht das doch nichts ^^ Ich habe ja jetzt auch etwas gebraucht... aber bei so vielen RPG Charas wie ich insgesamt habe, kommt man manchmal kaum hinterher... vor allem wenn se alle wie durch Zauberei gleichzeitig antworten ^^')
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Fr 6 Jul 2012 - 19:37

    [Mal wieder hab ich ziemlich getrödelt, tut mir leid <__<]

    Ich wurde also langsam zu einem richtigen "Absol"? Wollte ich das überhaupt? Raylan beschrieb sie als edle Wesen, auch die Tatsache, dass sie sich elegant und mühelos bewegen konnten, war im Grunde erstrebenswert, doch der Gedanke, dass ich wirklich zu einem dieser hier lebenden Wesen werden könnte, machte mir fast schon Angst. Letztendlich war ich ein Mensch, auch wenn es mir manchmal selbst nicht gefiel, und ich würde zumindest in meinem Inneren und mit meinen Erinnerungen immer einer bleiben. War es nicht auch mein Ziel, wieder zurück in meine alte Welt zu kommen? Langsam hinterfragte ich mich selbst, hinterfragte alles, an das ich bisher geglaubt hatte, auch wenn ich die Gedanken noch nicht wirklich an mich heran ließ - ich wusste, welchen Weg sie gehen würden und wohin er leztendlich führte und es wäre nicht vorteilhaft.
    "Noch weiter oben?", noch während ich es aussprach, realisierte ich, dass mir der Gedanke, noch weiter nach oben zu klettern, durchaus gefiel. Ich veränderte mich wirklich!
    Was er danach sagte, brachte mich erneut zum nachdenken - war ich wirklich kein schlechtes Geschöpf? "Normalerweise... In meiner alten Welt... Menschen sind keine guten Wesen. Es gibt diejenigen, die unsere Welt zerstören, und diejenigen, die es tatenlos hinnehmen oder durch ihre bloße Existenz und allem, das sie dazu für nötig halten, unterstützen... Hier gibt es so viel Grün, es gibt Wälder, es gibt Berge ohne eingearbeitete Wege und sicher noch so viel mehr! Das alles existiert in unserer Welt nicht mehr - und daran sind wir selbst schuld... Alleine können wir nichts verändern, aber solange wir alle so denken wird auch nichts passieren", ich verlor mich nach und nach in einem Selbstgespräch, schüttelte dann den Kopf und riss mich zurück in die Realität. "Tut mir leid, wenn ich dich damit belästige, ich glaube einfach, dass es niemandem dort mehr gefallen würde, wenn er das hier sehen könnte..."
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Sa 7 Jul 2012 - 14:04

    (Macht doch nix ;D Ich hab nämlich auch immer viel in andern Foren zu tun ^^' Und jetzt die nächsten Tage bin ich eh net da xD Also lass dir so viel Zeit wie du willst ^.^ Ich weis ja wies ist, wenn man sich zwingt zu schreiben. Dann geht einfach nix xD)


    Als sie so viel zu erzählen begann, blickte er sie schief an. Was er aber nur tat, weil er sich das was sie sagte, gar nicht wirklich vorstellen konnte. Wesen die ihre eigene Welt zerstörten? Nein... auch wenn sich in den letzten Jahren viel verändert hatte, zumeist zum negativen, würden Geschöpfe seiner Welt das sicher niemals tun! Wobei man dennoch niemals nie sagen sollte. Zu viel wurde ja schon gemunkelt. "Ist nicht schlimm... ich kann mir das nur schlecht vorstellen... aber vielleicht ist ja auch das der Grund, warum du... ihr, hier seid! Die Legendären überlieferten uns vor Urzeiten die Lehren unserer Götter, die Natur und Geschöpfe unserer Welt gegenseitig zu schützen! Aber sie ließen uns natürlich nicht mit diesen Lehren alleine, sondern ziehen noch immer durch unsere Welt, um schwache zu schützen und sogar gegen die Elemente und Naturkatastrophen anzukämpfen, die uns bedrohen könnten. Darum sind die Legendären auch so geschätzt... sie sind unsere Beschützer und die Boten unserer großen Gottheiten. Aber das man ihnen begegnet ist sehr selten... und nur die wenigsten haben je einen legendären zu Gesicht bekommen." Dann schwieg er kurz. Total versunken in seinen Erzählungen und Gedanken, vergingen dann einige Sekunden, bis sich eine Frage in ihm auftat. "Wenn bei euch aber alles dabei ist zerstört zu werden, wo sind dann eure Götter? Beschützer? Habt ihr in eurer Welt denn niemanden der das aufhalten könnte?" Für ihn Klang diese Frage regelrecht abstrakt. Aber ihm war ja schon klar gewesen, das sie komisch war und damit wohl auch ihre Welt.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am So 15 Jul 2012 - 18:43

    Was Raylan über seine Welt und die Religion, die in ihr herrschte, erzählte, faszinierte mich, so wie alles an ihr mich auf besondere Weise in den Bann zog. Geschöpfe, die als Wächter und Überlieferer der Legenden seit Urzeiten auf dieser Erde wandelten und die Schwachen beschützten... Nein, so etwas gab es bei uns nichtmal annähern. Die Menschen passten sich nicht an, sie passten ihre Umgebung ihren Ansprüchen an, ohne Rücksicht auf Verluste - der Feind nahezu jeden Lebewesens war letztendlich der Mensch selbst. "Unsere Götter sind allesamt... irgendwie fiktiv... Man hat sie noch nie gesehen und doch betet man sie an. Es gibt viele verschiedene Dinge, an die man glauben kann, verschiedene Praktiken, die in alten Schriften vom betreffenden Gott erwünscht sind und auch viele kleine Gruppierungen, die an ihre eigenen Vorstellungen glauben. Ich bin früh aus der Religion ausgetreten, in die ich geboren wurde, ich glaube an keines dieser Dinge. Und wie kann etwas, das man weder sieht und an dessen Existenz man fest glauben muss, eine gesamte Welt vor dem Unheil bewahren, das die Gläubigen selbst verursachen?", ich war erstaunt über meine eigenen Worte. Natürlich, ich war Atheistisch, aber so, wie ich es jetzt aussprach, ergab es einen neuen Sinn, insbesondere die rhetorische Frage zuletzt.
    Ich neigte den Kopf leicht zur Seite, konnte meine Neugierde nicht zurückhalten und bat ihn: "Erzähl mir bitte mehr von dieser Welt und euren Göttern."
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Sa 21 Jul 2012 - 15:11

    (Sorry das es solange diesmal gedauert hat, aber wie man sieht, habe ich etwas länger an diesem Beitrag gearbeitet >.> Weil ich mir auch noch ein wenig Wissen dazu aneignen musste xD Ich hoffe mal die Ur-Geschichte richtig rüber gebracht zu haben xD Und entschuldige mich trotzdem diesmal, für diese große Beitragslänge xD)

    Schweigend hörte er ihr die ganze Zeit über zu und wusste nicht ob er erstaunt sein oder ungläubig lachen sollte. Das was sie sagte war wirklich sehr seltsam und eigentlich hörte sich das teilweise auch unheimlich traurig an. Sie glaubten an Götter die sie nie gesehen haben und zerstören ihre eigene Welt durch ihr gedankenloses Verhalten? Nein... wenn das wirklich stimmte, konnte diese Welt keine Götter besitzen oder zumindest keine gutartigen. Denn die ihren Götter, hätten so etwas niemals zugelassen geschweige denn, waren sie vor ihren Völkern im Verborgenen geblieben! Auch wenn sie sich natürlich nur sehr selten zeigten, aber ihre Existenz war unleugbar!
    Letztlich schüttelte er nur irritiert den Kopf und sah sie auf ihre Frage hin kurz mit großen Augen an. Er hatte ihr ja schon mal gesagt, das es natürlich ganz von ihr selbst abhing, in wie weit sie sich mit dieser seinen Welt vertraut machen wollte und in wie viel sie sich damit vielleicht selbst daran binden würde, würde sie zu viel oder bestimmte Dinge erfahren, von denen sie lieber nichts wissen sollte, wenn sie nicht in alles verwickelt werden wollte, was in dieser Welt im Moment geschah. Doch auch wenn er die uralten Geschichten selbst im Schlaf aufsagen konnte, war es doch komisch einem ziemlich ausgewachsenen Absol davon zu erzählen. Denn immerhin, kannte jeder die Geschichten. Aber in Momenten wie diesen, bestätigte sich umso mehr, das sie nicht aus dieser Welt stammte. Leicht lächelnd und fast schon fröhlich darüber, das er ihr nun einiges Erzählen konnte, was alle anderen schon längst zu gut kannten, räusperte er sich kurz, setzte sich in aufrecht hin und begann zu erzählen. "Du willst also mehr wissen? Gut... dann werde ich dir alles über unsere Götter und diese Welt erzählen, was du wissen möchtest oder wissen solltest. Allerdings werde ich dir nicht alles auf einmal erklären können... aber wenn sich eine Gelegenheit bietet, kann ich dir dann immer noch mehr erzählen." Dann hielt er kurz inne um nochmal nachzudenken und fuhr dann fort. "Nun denn... wie ich bereits sagte, gibt es in unserer Welt mehrere Götter, die alle Herrscher über etwas jeweils anderes sind... und von ihnen wiederum, gibt es einen, der stärker ist, als alle zusammen! Er ist unsere oberste Gottheit und Schöpfer dieser Welt, der Elemente und allen Lebens! Und dieser hohe Gott, von dem ich gerade rede, ist der Legendäre Arceus!" Seinen Namen betonte er extra nochmal besonders ausdrucksstark. "Die uralten Geschichten überliefern, das er das erste lebende Geschöpf war, das existiert hatte und bereits nach seiner mysteriösen Entstehung, unheimlich große Macht besäßen hatte, mit der er ganze Galaxien erschuf und schließlich auch unsere Welt, als ihm das alleinige Dasein in der endlosen dunklen leere des Universums zu wider wurde. Und so beschwor er seine 10 Element Tafeln und schuf mit deren Hilfe Erde, Feuer, Wasser, Luft, Pflanzen und verschiedene Geschöpfe, die seine Welt beschützen und noch mehr erstrahlen lassen sollten! Und als sein Werk schließlich vollendet war, schenkte er einigen seiner besonders treuen Anhänger, verschiedene Kräfte, mit der sie alle jeweils ebenfalls zu einer bestimmten Gottheit wurden, um so die Welt noch besser beschützen zu können. Danach überließ Arceus ihnen und uns diese von ihm geschaffene Welt und fiel dann in einen Jahrtausend langen Schlaf, der bis heute weiterhin andauert." Dann stoppte er wieder kurz, um sie einmal zu mustern, weil er versuchen wollte, ihre geradige Reaktion auf seine Erzählungen abzuschätzen. Danach fuhr er gleich fort. "Nachdem Arceus nun nicht mehr hier war, übernahmen unsere neuen Götter die Aufgaben unserer Welt und erschienen einigen von ihnen ausgewählten, um ihnen die Geschichten, Lehren und Legenden zu erzählen, damit sie sie an ihre Nachkomme weitergeben konnten. Doch im Laufe der nächsten paar 100 Jahre, wuchs die Anzahl der Völker immer mehr an, wodurch auch die Götter immer mehr zu tun hatten, da vieles aus dem Gleichgewicht zu kommen drohte. Denn mehr und mehr von uns, wandten sich irgendwann von den Tugenden und Lehren der Götter ab, die uns überliefert wurden und begannen Chaos und Unruhen zu stiften! Zu Angang bestanden ihre Taten aus relativ harmlosen Dingen, wie geringen Diebstählen, Provokation anderer und ständigen Streitereien über Kleinigkeiten. Doch mit der Zeit wurden sie zunehmen skrupelloser, brutaler und aufsässiger! Sie begannen schwächere anzugreifen, ja, sogar zu töten, hetzten ganzen Völker, Stämme und Herden gegeneinander auf und zerstörten dabei immer wieder große Gebiete, weswegen viele ihr Zuhause verlassen und fliehen mussten." Dann blickte er unheimlich ernst drein. "Diese Zeit nennt man auch die dunkle Zeit, in der nicht mal mehr die Götter es geschafft hatten, all den Hass und die Kriege zu beenden, die bald darauf herrschten! Und so beschlossen einige von ihnen, noch gebliebene treue gläubige ihrer Macht, zu ihren Gehilfen zu machen und schenkten ihnen starke Kräfte, mit denen sie sich über die anderen Arten hinwegsetzten und sie bekämpfen konnten. Diese mutigen göttlich gesegneten und einzigartigen Wesen, nennen wir die Legendären! Die direkten Botschafter und rechten Hände der Götter! Dank der neuen Unterstützung, schafften es die Götter mit ihrer Hilfe dann auch endlich irgendwann alle Kriege zu beenden und jegliche Boshaftigkeit zu unterbinden. Seither herrschte wieder frieden über unsere Welt und bis heute, ziehen die Legendären umher, um uns zu schützen und jegliche Streitigkeiten und Auseinandersetzungen friedvoll zu beenden." Dann legte er wieder eine kurze Pause ein und verzog kurz darauf jedoch das Gesicht. "Nun... zumindest war das noch bis vor kurzem so..." Danach stoppte er, schwieg und sah Arisu mit seinem gewöhnlich gelassenen und unberührten Blick an, den ein winziges lächeln zierte und musterte sie langsam auffordernd. Er war gespannt, wie sie auf das alles reagierte, denn er selbst konnte es sich nicht mal wirklich in seiner Fantasie ausmalen, wie ein Geschöpf einer anderen Welt dazu stehen würde.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Mi 25 Jul 2012 - 12:10

    [Für einen so großen Beitrag musst du dich doch nicht entschuldigen :O ich finds toll, wenn Beiträge lang und gut geschrieben sind ;D]

    Er schien nicht recht glauben zu können, was ich ihm über meine Welt erzählte, umso gespannter war ich, was er mir über diese hier verraten würde, die sich bereits jetzt als vollkommen anders erwiesen hatte. Ich blieb in meiner liegenden Position, während Raylan sich als großer Erzähler aufrichtete, er schien auf diese Geschichten stolz zu sein und ich musste leicht zu ihm aufsehen.
    Dann begann er mit der Entstehung des obersten Gottes Arceus, ein seltsamer Name, zumal gerade Christen ihrem Gott nichtmal einen Namen geben durften. Vorstellen, wie ein so mächtiges Wesen aussah, konnte ich mir nicht, es musste auf jeden Fall groß sein und eine erhabene Ausstrahlung zeigen. Was jedoch bei Weitem realistischer war, als die menschlichen Götter, war die Tatsache, dass Arceus sich nach einer so großen Leistung wie dem Erschaffen einer gesamten Weltordnung schlafen legen musste. Er war scheinbar ein Wesen wie die anderen hier, nur mit weitaus erstaunlicheren Kräften. Ich verstand die Zusammenhänge, vorstellen konnte ich mir das alles aber nicht, es klang nach einem seltsamen Film - und dementsprechend fragend aber interessiert sah ich ihn an.
    Seine Wächter beschützten jetzt an seiner Stelle die Welt... Mein Blick war verblüfft, ein Mensch hätte niemals auch nur einen Teil seiner Kräfte an andere verteilt und diese hätten ihm auch nicht als Wächter gedient, sondern sich bei der ersten Gelegenheit gegen ihn gewandt, auf der Suche nach Macht und Überlegenheit. Auch wenn ein paar unter ihnen mir Angst machten, die Wesen dieser Welt hatten ein reineres Herz als jeder Mensch, ich sah für einen Moment zu Boden.
    Akiza war in eine Legendäre gewandelt worden und zuvor ein Mensch gewesen! Erst jetzt bekam dieser Begriff einen Sinn - sie hatte großen Einfluss, wo auch immer sie gerade steckte - und ebenso Raylans Reaktion auf ihre Anwesenheit... Aber gleichzeitig müsste sie auch Aufgaben erfüllen, die vielleicht über ihren Mitteln standen, schließlich kannte sie sich nicht besser in dieser Welt aus als ich.
    Bis vor kurzem... Die Worte hallten durch meine Gedanken wie eine Warnung, etwas in dieser Welt war aus dem Gleichgewicht geraten, vielleicht gerade zu der Zeit, zu der sie sie betreten hatten. Oder gab es vielleicht sogar welche vor uns? Stand unsere Ankunft möglicherweise in direktem Zusammenhang mit dem, was passierte? Ich sprach nichts davon laut aus, aus Angst, diese Ideen würden auch in Raylans Augen schlüssig erscheinen und er würde mich verurteilen...
    "Die Geschichte eurer Welt ist spannend und fasziniert mich zugegeben", einen besseren Kommentar brachte ich für den Moment nicht über die Lippen, "Ich würde zu gerne einem echten Legendären begegnen..." Das letzte flüsterte ich mehr zu mir selbst und schreckte dann wie aus Trance wieder hoch.
    "Raylan, kannst du mir erzählen, was in der letzten Zeit hier geschehen ist und wie lange es in etwa bereits dauert..?", fragte ich schließlich mit leicht zur Seite geneigtem Kopf. Ich hatte zugegeben Angst, dass er mich nach dem Grund für diese Frage fragen würde, doch ich brauchte die Antworten um meine Theorie zu festigen oder einzureißen.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Mo 30 Jul 2012 - 15:25

    Er lächelte zufrieden in sich hinein, als sie so begeistert und erstaunt von der Geschichte war, wie er es sich auch erhoffte hatte. Ihre Frage daraufhin überraschte ihn aber doch ein wenig. Er hätte eher mit anderen Fragen gerechnet, doch wie dem auch sei, nun wollte sie das wissen, wovor er sie gewarnt hatte, was nun bedeutete, das sie sich vielleicht doch mit mehr Dingen seiner Welt vertraut machen wollte, als er bisher angenommen hatte. Aber seis drum!
    Sein lächeln verschwand wieder und wich einer ernsten Mine die kurz Gedankenverloren zur Decke der Höhle starrte, ehe sein Blick wieder zu ihr wanderte. Dann verschränkte er seine Arme, gab ein leises seufzen von sich und begann zu sprechen.
    "Nun... wo soll ich da am besten anfangen? Letztlich sind eigentlich genau diese komischen Sachen dafür verantwortlich, das ich meinen Stamm verlassen und diese Mission antreten musste! Aber fangen wir ganz von vorne an..." Tief blickte er ihr einmal in die Augen, um abschätzen zu können, wie viel er nun sagen konnte oder durfte, aber erkannte sehr schnell wieder diesen unschuldigen Funken in ihren Augen, der ihm schon kurz nach ihrer Begegnung aufgefallen war. Darum hatte er jetzt auch keinen Grund mehr, die wahren Geschehnisse beim erzählen zu scheuen. "Es begann, so denken viele, vor wenigen Jahren, zu der Zeit, als ich selbst noch ein Schlüpfling und nur wenige Tage alt war. Man erzählte mir als Kind, das außerhalb unserer Heimat, sich die Völker, Herden und Stämme untereinander nicht mehr richtig verstehen konnten und sich auseinandergelebt hatten. Bei uns und auch in vielen anderen Gebieten und Regionen, war es üblich, das jeder jedem vertrauen konnte, das man sich gegenseitig half und teilweise sogar in gemischten Gruppen zusammenlebte. Eines Tages jedoch, änderte sich das und die Waldbewohner, wie auch viele andere, wurden von Tag zu Tag seltsamer. Man behandelte sich gegenseitig nur noch als Fremde, Feinde oder unerwünschte Eindringlinge und so schwand das vertrauen, das über so viele Jahrhunderte bestand gehalten hatte, mehr und mehr. Mittlerweile, kann und darf man niemandem mehr trauen und muss stets rechnen, das ein unbedachter Schritt, der letzte sein könnte. Aber dennoch kamen wir die letzten Jahre auch gut so ohne die Hilfe oder das beisamen anderer zurecht und lernten so auch auf niemand anders mehr angewiesen zu sein und solange man die Territorien anderer in Frieden ließ, tat niemand jemand anderem etwas zuleide." Dann stoppte er und schloss verachtend seine Augen. "Doch nun kommt das eigentliche übel, an all dem! Denn auch dieser Zustand, scheint langsam zu kippen... sofern man den Gerüchten glaubt!..." Dann öffnete er wieder seine Augen, verengte sie und sah ihr direkt in ihre. "Seit kurzem, kursiert das Gerücht, das in den abgeschiedeneren Regionen, immer wieder seltsame Dinge geschehen, wie das rätselhafte Verschwinden mancher Bewohner oder das manche komplett Wahnsinnig werden und jeden angreifen, der ihnen in die Quere kommt, ganz gleich, ob Freund oder Feind! Und auch die plötzlichen Unwetter sind seitdem immer häufiger aufgetaucht! Und dann gibt es noch Gerüchte... von bösartigen Schattenwesen, die für das verschwinden aller und die plötzlichen Veränderungen verantwortlich sein sollen! Und genau um diesen Gerüchten auf den Grund zu gehen, bin ich hier her, in die Bergregion gereist um in der Eiswüste die Wahrheit herauszufinden! Und der Grund, warum ausgerechnet ich auserwählt worden war ist, weil ich nicht an diese seltsamen Gerüchte glaube!" Zum Schluss klang er besonders selbstbewusst und setzte sich sogar aufrecht hin um seine Meinung zu unterstreichen. "Und darum, werde ich auch beweisen, das das alles nur dumme erfundene Geschichten sind und das auch die Unwetter nichts damit zu tun haben!"

    [Na umso besser ;D]
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Do 2 Aug 2012 - 19:12

    Ich lauschte ihm wieder gespannt, alles war so neu für mich und schwer nachzuvollziehen. Bis zu dem Punkt, an dem die Idylle in dieser Welt auch zu kippen schien, war soetwas auch irgendwann mit den Menschen geschehen? Was er beschrieb klang schaurig und ich, nun schließlich ein Teil des Ganzen, bekam es durchaus mit der Angst zu tun. Denn durch das Misstrauen, das überall herrschte, musste ich mein wahres Selbst gut verbergen - besser als ich es jetzt tat. Bestimmt war nicht jeder so freundlich zu einem Wesen, dessen Zuhause nicht hier lag, wie Raylan es gewesen war, er hatte sich auch zu Anfang alles andere als glücklich über unsere Anderartigkeit gezeigt. Ich musste meine Tarnung verbessern, ich musste diesen Körper und all seine Facetten vollkommen beherrschen lernen und so tief wie möglich in die Geschichten und Traditionen dieser Welt eintauchen - dazu hatte ich bereits einen großen Schritt getan. Ich musste ein Teil dieser Welt werden und dennoch nicht vergessen, wer ich war und woher ich kam. Bevor ich einen Weg zurück finden konnte, musste ich mich frei bewegen können, ohne Gefahr zu laufen, für eine Gefahr gehalten zu werden, denn das war ich sicher nicht. In meinen Erinnerungen blitzen kurz die Bilder des Kampfes zwischen Raylan und dem Riesenmaulwurf auf, nein, wenn ich in eine solche Situation geraten würde, wäre es innerhalb kurzer Zeit aus mit mir.
    Seine letzten Sätze überraschten mich und warfen gleichzeitig neue Ideen in meinen Kopf, Ideen, die seine sich widersetzenden Haltung gegenüber den Gerüchten vielleicht ins Wanken geraten lassen würden. "Denkst du nicht, dass zumindest an einem Teil dieser Gerüchte etwas Wahres dran sein könnte? Tut mir leid, wenn ich etwas Falsches sage... Neben mir sind noch viele andere Menschen in Gestalt eines anderen Wesens hierher gekommen - allerdings weiß niemand mehr als ich. Aber da vor uns noch keine Menschen in dieser Welt waren und auch nicht in den Legenden auftauchen, muss es einen Grund geben, weshalb wir gerade jetzt in diese Welt gekommen sind, weshalb auch immer man gerade uns außerwählt hat und weshalb auch immer wir hier sind... Es kann sein, dass es noch mehr von uns gibt, die vielleicht schon etwas länger und unbemerkt hier sind.", hier unterbrach ich und sah nachdenklich auf meine Pfoten. Ich hatte inzwischen meine Theorie in Gedanken geformt, aber ich war mir nicht sicher, ob ich sie frei aussprechen sollte. Allerdings vertraute ich Raylan und er hatte ein Recht darauf, davon zu erfahren - gerade weil er sich auf dieser Mission befand. Also atmete ich einmal tief durch und fuhr fort: "Ich habe dir ja erklärt, was die Menschen mit ihrer eigenen Welt angerichtet haben. Nicht alle sind so wie Akiza und ich, es gibt sehr böse Menschen... Die anderen, mit denen gemeinsam ich hier angekommen bin, sind alle im Inneren gut, auch wenn manche etwas verrückt sind, das weiß ich. Wenn aber vor uns bereits Menschen in eure Welt gekommen sind, die mehr wissen als wir und anders denken als wir, dann kann es sein, dass diese böse sind und vielleicht das der Grund ist, weshalb hier einiges aus den Fugen gerät..." Ich neigte den Kopf leicht zur Seite, dieser Sprung meiner Gedanken war groß, aber es kam mir logisch vor, wenn wir in diese Welt kommen konnten, dann sicher auch andere...
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Mi 8 Aug 2012 - 14:41

    Lange Zeit schwieg er, auch dann noch, als sie zu ende erzählt hatte. Wie sollte er jetzt mit all dem nur umgehen? Ihre Worte waren genauso unglaubwürdig wie einschneidend gefährlich gewesen, gerade weil sie es im Zusammenhang mit ihr und den andern brachte, die auch hier gelandet waren. Sicher war dies eine unsichere Vermutung, doch sollte an ihr tatsächlich nur ein Funke Wahrheit haften, könnte das alles durchaus größere Ausmaße erreichen, als er es sich nur vorstellen konnte. Aber dennoch! Er wollte einfach nicht daran glauben! Beweise mussten her! Und zwar schnell, bevor das alles hier ihn nur noch mehr beunruhigte und verwirrte. Denn nichts anderes waren diese ganzen Geschichten, Gerüchte und sonstigen Hirngespinste gewesen! Pure Verwirrung, die jeden Wahnsinnig vor Angst machte! "Arisu?!", sprach er relativ laut und durchschnitt die Stille. Seine scharfen Augen waren nun auf sie gerichtet und jegliche wärme war aus ihnen gewichen. "Deine Gedankengänge, sind bemerkenswert, aber auch genauso naiv! Denn sie haben es sogar geschafft, mich an meinen bisherigen Vermutungen zweifeln zu lassen! Zudem sprichst du viel zu sorglos und unbedacht darüber! Und ganz gleich, wie sehr du innerlich bei diesen Gedanken erzittert hast, so hast du dennoch keine Ahnung, was dieses Wissen, ganz gleich ob es der Wahrheit entspricht oder nicht, alles auslösen und anrichten könnte!" Er klang fast aggressiv und war in diesem Moment auch alles andere als gut gelaunt. "Wissen, ganz gleich welcher Art, ist unheimlich gefährlich! Vor allem weil wir hier nicht über irgendwelche Kindereien reden! All diese Dinge sind purer ernst! Und wer garantiert denn dann überhaupt, das ihr wirklich die Guten seit? Zweiteres ist fraglich, in wie weit ihr überhaupt ein recht besitzt, euch in das alles hier einzumischen!" Letzteres, brüllte er fast schon und knurrte wütend, ehe er den Blick von ihr abwandte und zur Seite starrte. Doch genauso schnell, wie sein Zorn aufgekommen war, beruhigte er sich wieder und er nahm wieder seinen entspannten Gesichtsausdruck an, der aber dennoch kaum vermuten ließ, was nun in ihm vorging. Wortlos faste er sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. "...Tut mir leid...", murmelte er dann nur kurz und atmete einmal tief durch, um auch den Rest seiner Wut verblassen zu lassen. "Diese ganze Sache, macht vielen von uns zu schaffen, oftmals mehr, als wir eigentlich wahrhaben wollen... ich gehöre leider dazu, weil meine Moral es nicht zulassen kann, das andere in Gefahr geraten oder Angst haben müssen! Und wenn ich dann solche Gerüchte oder Vermutungen wie die deinen höre, habe ich das Gefühl innerlich vor Wut zu zerplatzen, wenn ich nichts dagegen tue! Darum beharre ich auch so sehr auf meiner Meinung! Es ist zu gefährlich sich mit in diesem Netz aus Verwirrung und Angst zu verstricken! Denn genau diese Dinge sind es, die uns lähmen und blind machen, bis wir schließlich unseren eigenen wirren Gefühlen und Gedanken erliegen. Darum werde ich auch die Wahrheit herausfinden, ohne mir Gedanken über mögliche Lösungen zu machen! Denn egal was letztlich herauskommen wird, wenn es nicht das ist, was man selbst denkt, ist es so oder so schockierend genug!", sprach er ruhig und lehnte sich danach wieder gegen die Felswand. "Oder anders gesagt, wir müssen vorsichtig sein! Mit allem was wir tun und erst recht mit allem, was wir sagen!", erklärte er ihr noch und beobachtete dann eingehend ihre Reaktion. Mittlerweile dürfte wohl auch ihr das alles langsam unheimlich werden. Aber wenn er nicht ehrlich zu ihr war, würde sie hier irgendwann noch ihr eigenes Grab schaufeln.

    (Sorry das du solange warten musstest ^^' Ich war am Wochenende dummerweise krank und musste dann Montag und Dienstag arbeiten... darum war ich die letzten Tage auch nicht da ^^' Vielleicht ist Raylan ja deshalb so krass drauf? Aber er ist eh unberechenbar xD)
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Di 21 Aug 2012 - 14:00

    [Sorry fürs Warten <__< ich hatte iwie eine Blockade an dieser Stelle o_o]

    "Wissen ist keine Macht sondern Ballast - kriegt ihr das wirklich nicht in eure Schädel?" Der Satz hallte in meinen Gedanken wider, woher er kam, wusste ich nicht mehr, vermutlich aus einem Lied oder einem Hörspiel. Dass ich ihn so wütend gemacht hatte, tat mir leid und er hatte mehr als recht... Ich erkannte jedoch die Angst in seinen Worten, ich erkannte meine eigenen Reaktionen, diese Wut entstand aus Angst. Dadurch, dass ich die Vermutungen ausgesprochen hatte, hatten sie etwas Festes, Reales bekommen und hingen nun wie Schatten in der Luft. Dennoch überraschte mich die Heftigkeit, mit der er reagierte und ich duckte mich instinktiv leicht zusammen. Gerade die Kälte in seinen Augen ließ in meinem Magen ein drückendes Gefühl der Schuld aufkommen. Als er knurrte, sträubte sich mein Fell im Nacken leicht, ich spürte, wie sich die Haare aufstellten.
    Ich erwiderte nichts mehr auf das, was er gesagt hatte, ich wusste, dass er richtig lag und wollte nicht weiter auf etwas beharren, das die Stimmung unnötig in die falsche Richtung trieb - wir hatten so schon genug andere Sorgen. Als er sich beruhigte, sah ich verblüfft auf, auch wenn ich wieder mich selbst in seinem Verhalten erkannte. "Ich bin diejenige, die sich entschuldigen sollte. Du hast recht, mit allem, was du sagst. Ich sollte aufhören, mir zu viel Gedanken zu machen - ich weiß im Grunde auch, was sie allein in meinem Kopf anrichten. Aber ich bin nicht gut in sowas, ich kann diese 'lebe im Moment'-Theorie nicht umsetzen... Noch eine Sache, die ich lernen muss, wie es scheint", den letzten Teil murmelte ich nur zu mir selbst, es war wichtig, mich nun auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Langsam drang auch an meine Vernunft durch, wie gefährlich das hier alles war, es war kein Traum, wenn ich mich hier verletzte, spürte ich es wirklich - wenn ich hier starb, gab es kein zurück. Das war nun die Realität und ich musste mich damit abfinden, auch damit, dass hier Kämpfe ausgefochten wurden, deren Dimensionen ich weder einschätzen noch kontrollieren konnte. Für meine Antworten musste ich zunächst am Leben bleiben, eine simple Grundvorraussetzung. Ich war noch nie in einer solchen Gefahr gewesen wie in dieser Welt... Meine Pfoten zitterten und ich rollte sie nach innen, bemüht, meine wachsende Unruhe nicht nach außen dringen zu lassen.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Sa 8 Sep 2012 - 10:03

    [Tja... soviel zum Thema warten ^^' Ich hab dich jetzt wohl auch sehr lange warten lassen ^^'''' Und das mit der Schreibblockade glaube ich dir auch gerne... Selbst ich habe geschluckt als ich das geschrieben hatte xD]


    Auch wenn er es nicht direkt erfassen konnte, so waren ihren Worte eigentlich genau die gewesen, die er sich von ihr unterbewusst erhofft hatte. Nein... dumm war sie nun wirklich nicht. Vielleicht etwas naiv, aber bestimmt nicht dumm. Er gab schließlich einen tiefen Seufzer von sich, nickte bescheiden und ließ sich vorsichtig zurück gegen die Wand fallen. Dann sah er nachdenklich nach oben und brach schließlich wieder sein Schweigen. "Eigentlich erhoffe ich mir aus diesem... Umweg zur Bergspitze ja auch einiges... denn vielleicht hat der Weise nicht nur antwort auf deine, sondern auch auf meine Fragen! Nur das ich außer dem, was ich gerade laut ausgesprochen habe, nicht mehr weiter darüber nachdenke, was er vielleicht antworten könnte." Dabei sah er sie dann auch wieder ruhig an und hoffte das sie die kleine Lektion die er in diesen Worten versteckt hatte auch erkannte. Denn mit einem solchen Beispiel konnte sie vielleicht besser unterscheiden, über was sie nachdenken konnte und über was sie lieber keinen Gedanken mehr verschwenden sollte. "Unsere Reise selbst, ist bereits alles andere als Harmlos! Niemand darf wissen warum wir hier her kommen, was wir vorhaben und vor allem nicht, wer wir sind! Es reicht wenn sie unsere Art erkennen können! Denn ich bin für die Bewohner der Bergregionen als Waldbewohner ein genauso seltener Anblick wie du es als Absol bist! Meine Art nennt man übrigens Reptain!" Wissen wie letzteres konnte ihr in jedem Fall niemals schaden. Denn wenn man wusste was oder wer vor einem Stand, wusste man dadurch auch automatisch, wie man ihn bekämpfen musste oder ob man überhaupt eine Chance gegen ihn besaß. "Vielleicht werde ich dir das nebenbei auch beibringen... wissen wie dieses ist immer sehr nützlich, vor allem für einen Leichtfüßer wie dich!" Leichtfüßer war zwar nicht gerade ein Kompliment, aber er wusste auch sonst nicht, wie er ihre Unwissenheit über, für ihn selbstverständlichste Dinge, beschreiben sollte. Er konnte sich aber auch nicht erinnern, jemals etwas schöner geredet zu haben, als es eigentlich war. "Aber gut wie dem auch sei... mach es dir nochmal für kurze Zeit bequem und erhol dich von diesem Schock... wir werden dann gleich weitergehen und haben bis heute Abend nochmal das doppelte der bisherigen Strecke vor uns, wenn wir rechtzeitig den nächsten Zielort erreichen wollen!", wies er sie nochmals ernst daraufhin und lehnte sich wieder zurück um sich kurz etwas zu strecken. Wenn sie es schafften den Zeitplan einzuhalten, würden sie morgen bei Sonnenuntergang vermutlich die berüchtigte Spitze des ersten Berges erreicht haben. Er hoffte insgeheim nur, das sein Körper der dortigen Kälte standhalten könnte. Der Rest war deutlich und machbar.

    (Huii xD Es ist echt erstaunlich das ich wirklich jedes Mal so viel bei dir schreibe ^^ Das passiert mir eigentlich nur selten bei bestimmten Schreibpartnern so oft hintereinander ;D Arisu inspiriert mich *-*)
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  Arisu am Sa 22 Sep 2012 - 19:24

    [Ich hab mal wieder eine halbe Ewigkeit gebraucht x_x hatte ein bisschen Stress in letzter Zeit, unter anderem auch dank einem Umzug und dem Ende meiner Ferien]

    Seine Lektion bestätigte ich mit einem Nicken, mehr um mir selbst zu bejahen, was er da gesagt hatte. Das war es, was ich lernen musste - die Autobahn meiner Gedanken von den falschen Ausfahrten fernhalten, denn sonst endete ich im Nirgendwo und... Ich blinzelte, scheinbar war es nicht so einfach wie gedacht, aber damit musste ich zurecht kommen.
    Mir war bereits klar gewesen, dass wir vorsichtig sein mussten, aber dass seine Art nicht in dieser Gegend lebte, machte die gesamte Aktion noch ein Stück gefährlicher, ich musste im Grunde nur darauf achten, nicht durchblicken zu lassen, dass ich ein Mensch war. Dank Raylans Hilfe, sollte das kaum ein Problem sein, immerhin wusste ich jetzt, dass ich nicht jedem problemlos erklären konnte, woher ich kam - ich hatte Glück, ihn getroffen zu haben und nicht jemanden wie den stählernen Riesenmaulwurf aus dem Tal. Dann entdeckte ich jedoch noch ein Detail: Er wirkte auf mich wie ein Reptil und lebte scheinbar in wärmeren Regionen, je weiter wir nach oben kamen, desto kälter wurde es. Meinem Fell machte das nichts aus, doch war er nicht wechselwarm und damit in der Kälte nahezu wehrlos? Oder konnte man das nicht vergleichen..? "Reptain... Erzähl mir doch ein wenig über diese Art", ich blickte ihn zurückhalten interessiert an - wenn man nach dem ging, was ich wusste und auf den ersten Blick glaubte, müsste er längst in eine Kältestarre verfallen sein. Ich wollte und würde weiter dazulernen, um irgendwann kein "Leichtfüßer" mehr zu sein, denn das bedeutete sicher nichts gutes...
    Seiner Aufforderung kam ich nach, indem ich mich streckte und dann meinen Kopf auf die Vorderpfoten legte, wie ich es bei Tieren beobachtet hatte - zugegeben, es war bequem. Bald ging es also weiter, der Zeitplan war ziemlich streng, aber vermutlich war es nur gut so.
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    Re: Der erste Berg

    Beitrag  wildes Pokemon am Do 18 Okt 2012 - 21:56

    [Dito >.> Gomen´nasai! Wegen mir warst du jetzt ewig lange festgesteckt >.<]

    Mit halb geöffneten Augen lauschte er ihrer Frage und schloss sie dann gleich wieder. Sonderlich lange brauchte er über ihre Frage auch nicht nachzudenken, den über seine eigene Art, wusste er schließlich am besten bescheid. "Nun... wie gesagt, meine Art nennt sich Reptain und wir sind Waldläufer... (Pflanze) Waldläufer nennt man übrigens fast alle Waldbewohner bei uns... und wie du es von unserem Angriffslustigen Freund aus dem Bergtal schon gehört hast, nennen andere Arten uns wiederum beleidigend Grasfresser!" Daraufhin rümpfte er kurz, fast schon angewidert, seine Nase, ehe er wieder fortfuhr. "Seine Art, nennt man übrigens Stalobor! Arten wie er, die unter der Erde oder auch in Höhlen leben... nennt man Erdbohrer (Boden) oder Steinbeißer! (Gestein) Und Arten mit großen Klauen, so wie er sie auch hatte, nennt man auch Klauenwetzer! (Stahl)." Dann hielt er kurz inne und blinzelte einmal müde, als längst vergangene Erinnerungen in ihm aufkeimten. Rasend schnell durchzogen einzelne Bilder seine Gedanken und für einen Augenblick, dachte er, er sei in ihnen versunken, bis er es schaffte sich wieder neu zu ordnen. Er durfte jetzt nicht im Traum daran denken, das ihm etwas zustoßen würde! Ganz sicher, würde er zurückkommen... ganz sicher! "Du solltest vielleicht noch eines wissen, was zwar nicht dich, aber viele andere Wesen in unserer Welt betrifft. Viele von uns, wie auch ich schon, entwickeln sich mit der Zeit oder unter bestimmten Voraussetzungen weiter und werden dadurch stärker... Dieser Vorgang kennzeichnet sich dadurch, das ein Geschöpf plötzlich stark anfängt zu leuchten und dabei seine Form, Größe oder auch Farbe ändert. Ist der Vorgang dann abgeschlossen, hören sie auf zu leuchten und sehen meist ganz anders aus, als zuvor! Ich selbst habe mich, wie gesagt, auch schon mal entwickelt, nämlich zu dem Wesen, das du jetzt vor dir siehst, ein Reptain. Früher war ich jedoch mal viel kleiner, schmächtiger und sah ganz anders aus als jetzt. Diese Art wiederum, die vor meiner Art kommt, nennt man Geckarbor! Mein Sohn ist auch noch ein Geckarbor und wird es sicher auch noch eine ganze weile sein... aber er ist ja auch noch ein halber Schlüpfling, ich kann mich noch erinnern als sei es gestern gewesen, als er aus seinem Ei geschlüpft ist...", schwärmte er leicht verträumt und lächelte sogar leicht dabei. "Aber um nochmal auf die Entwicklung zurückzukommen... manche Arten können sich nur einmal entwickeln, manche sogar zweimal, zu denen auch ich gehöre! Denn ich selbst könnte mich auch in geraumer Zeit nochmal weiterentwickeln! Meine nächste Entwicklung nennt man dann Gewaldro! Jene in meinem Stamm, die es schaffen sich schon sehr früh in ein Gewaldro weiterzuentwickeln, werde bei uns sehr hoch geschätzt und ihre Kraft ist auch dementsprechend groß! Noch dazu sind sie fast doppelt so groß wie ich es jetzt bin!", schwärmte er weiter und versuchte dann erneut wieder aufs eigentliche Thema einzulenken. "Allerdings gibt es auch Arten die sich gar nicht entwickeln, so wie die deine Art! Warum das so ist, weiß allerdings niemand... manche glauben aber das, weil Legendäre sich auch nicht weiterentwickeln können, sie daher bereits große Stärke in sich tragen und deshalb ihre Form nicht verändern müssen um stärker werden zu können. Für jene die sich entwickeln können, ist es aber wiederum ein Zeichen dafür, das sie sehr viel stärker geworden sind und ihre Form verändern, gerade weil ihre innere Kraft stärker ist als ihre Körper und sie sich deshalb zu stärkeren Arten weiterentwickeln... aber das ist sowieso nur alles dummes Gerede! Letztlich halten sich viele für die besten und stärksten, weshalb ja gerade so ein Geschwätz erst überhaupt entsteht! Aber was solls! Seit sich alle Völker voneinander entfremdet haben, spielt das sowieso kaum noch ein Rolle, weil jeder auf sich selbst bedacht ist!" Je mehr er darüber sprach, desto mehr spürte er, wie sich wieder Wut in ihm aufzuladen begann, aber er machte seinem Dampf einfach mit tiefen Atemzügen wieder Luft und beruhigte sich langsam wieder. Am liebsten wäre er jetzt einfach eingeschlafen oder besser noch, einfach wieder auf schnellstem Wege umgekehrt. Das alles war schließlich der reinste Irrsinn... was genau hatte er sich eigentlich gedacht als er einfach zugestimmt hatte, diese Mission anzutreten? Wenn er ehrlich war, war das das erst mal seit der ganzen Sache, das er darüber nachgedacht hatte und sich wirklich im klaren darüber wurde, was genau er eigentlich gemacht hatte! Aber jetzt gab es sowieso kein zurück mehr... er musste das durchziehen, mag kommen, was da wolle.

    (Beim nächsten Mal wechseln wir ganz sicher den Ort xD Nur ich hab jetzt doch schon wieder so viel geschrieben xD)

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    Re: Der erste Berg

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