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    Lager der Auserwählten.

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    Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Mo 31 Okt 2011 - 11:06



    Eine kleine Lichtung mit einem Haus und einem Lagerfeuer.
    Das ist das Lager der Auserwählten. Hier können sich die Auserwählten ausruhen.
    Vor dem Haus ist ein großer Teich der klares sauberes Wasser führt.

    Anwesende Pokemon


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    Zuletzt von Alaton am So 21 Okt 2012 - 13:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Mo 26 März 2012 - 19:25

    cf: [Wald][Waldgebiet]

    So gingen wir immer weiter vorwärts. Während Firiel sich viel leichter tat mit dem gehen, fühlten sich meine Beine an als wären sie aus Blei. Doch ich biss Wortlos die Zähne zusammen. Ich meine ersten ich konnte nichts dagegen tun und zweitens hätte ich mich voll blamiert. Ich musste immer wieder Äste zur Seite biegen weil der Wald immer dichter und dichter wurde. Obwohl mir sehr heiß war und ich als Mensch gesagt hätte mir würde der Schweiß die Stirn hinunter rinnen, schwitze ich nicht. Offensichtlich konnte ich nicht schwitzen. Als mir es schon fast zu anstrengend wurde und ich aufgeben wollte, um ein wenig zu schlafen brachen wir durch das letzte Gestrüpp. Nun bot sich uns ein Anblick den wir hier am wenigsten erwartet hatten. Ich blieb geschockt stehen und mein Mund klappte auf. Ich konnte nichts sagen ich war einfach nur verblüfft. Ich konnte es nicht fassen und starrte einfach nur gerade aus. Vor uns stand ein Haus. Ein Haus mitten im Wald. Es war von Pflanzen überwuchert und das verlieh ihm einen märchenhaften Eindruck. Aus dem Schornstein kam Rauch. Das war wohl der Rauch gewesen den ich gesehen hatte. Vor dem Haus konnte ich Gewässer und eine kleine Brücke erkennen. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein oder? Ich presste meine Augen zusammen und sah noch einmal hin. Aber es hatte sich nichts verändert. Ich konnte mein erstaunen nicht in Worte kleiden, deshalb sagte ich einfach nur: "Soll das ein Witz sein?'" Ich wusste natürlich, dass das wahrscheinlich sehr unangebracht war aber das war das einzige, was mir zu diesem Haus einfiel. Irgendwie kam ich mir plötzlich ziemlich blöd vor. Wir waren in so komische Wesen verwandelt worden. Waren in einer Welt, wo wir bisher noch keinen Menschen begegnet waren und jetzt stand mitten im Wald ein Märchenhaus. Ging's noch. as war ja die reinste Veräppelung. Ich hätte etwas erwartet wie ein offenes Feuer einen brennenden Baum aber doch nie und nimmer ein Haus. Wohnten hier etwa Menschen? Aber warum waren wir dann in diese seltsamen Wesen verwandelt worden. "Das ist keine Sinnestäuschung oder? Aber wie kommt ein Haus mitten in den Wald?'"
    Ich trat vorsichtig aus dem Gebüsch heraus und trat zum Gewässer. Ich blickte in die spiegelglatte Oberfläche und betrachtete mein Spiegelbild. Es war als würde ich ein fremdes Wesen darin erkennen. Dann tauchte ich vorsichtig meine Hand ins Wasser. kleine Wellen verzerrten mein Bild. Das Wasser war angenehm kühl und erzeugte in prickelndes Gefühl auf meiner Haut. Danach setzte ich mich an den Rand und tauchte meine müden Beinchen ins Wasser. Es war sehr angenehm. "Ich weiß nicht das Wasser fühlt sich toll an aber was ist das für ein Haus? Warum ist es hier? Wem gehört es? Wohnt dort wer?" Viele Fragen waren in mir unbeantwortet. Deshalb konnte ich mich auch nicht wirklich entspannen.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Di 27 März 2012 - 14:36

    cf: [Wald][Waldgebiet]

    ~ Ob es letztlich wirklich nur zehn Minuten gewesen waren, konnte ich nicht abschätzen, aber wir liefen doch eine ganze Zeit so schweigend durch den Wald, das man bis auf das rauschen der Blätter, die durch die leichte Brise ab und an erzitterten, kaum etwas hören konnte. Innerlich waren meine Gedanken jedoch voll auf den richtigen Weg fokussiert und ich war froh über jeden einzelnen Baum, denn ich wiedererkannte. Denn den Weg selbst hatte ich ja überwiegend über die Wurzeln der einzelnen Bäume gesehen. Irgendwann kamen wir dann allmählich in immer dichter werdendes Gestrüpp und mussten erst alles beiseite schieben, ehe wir weiter laufen konnten. Doch als wir dann schließlich durch ein weiteres Gebüsch gingen, lag etwas vor uns, das auch ich, niemals für möglich gehalten hätte, nicht mal in meinen kühnsten Träumen und das obwohl ich die Tatsache, das ich in der Lage war eine Zeit lang zu schweben ziemlich gut hingenommen hatte. "Ich... kann mir das... auch nicht...", murmelte ich als Antwort, brachte jedoch nicht mehr heraus, weil ich so grenzenlos Überrascht war. Verwirrt und ungläubig sah ich Alaton an, welcher genauso entsetzt starrte und erst als er ein paar Schritte vor machte, setzte auch ich mich nun in Bewegung. Doch wie konnte man dieses, selbst für unsere Umstände, abstrakte Bild auch nur annähernd genau in Worte fassen? Alles sah so unwirklich traumhaft aus, das ich Angst hatte, das es tatsächlich nur ein Trugbild war, das jeden Moment zerbrechen würde, wenn wir näher kamen... Aber das tat es nicht! Mit großen Augen stellte ich mich neben ihn und betrachtete nun ebenfalls mein Spiegelbild. "Ich bin tatsächlich eine Pflanze!", war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich dieses komische grüne Wesen mit den Blättern auf den Kopf erblickte. Als mein Spiegelbild kurz durch die kleinen Wellen waberte, sah ich wieder zu Alaton, der seine Füßchen ins Wasser getaucht hatte. Eine Wohltat der ich mich dann gleich anschloss. Jedoch konnte ich mich genauso wenig entspannen, denn jetzt wo dieses Haus und der daraus aufsteigende Rauch direkt vor uns lag, tummelten sich in mir genauso viele Fragen und vor allem Sorgen. Denn auch wenn ich das viele Wasser vorhin nicht gesehen hatte, was aber vermutlich daran lag, das ich nur nach dem Rauch und dem Feuer gesucht hatte, hatte ich noch etwas anderes gesehen und als ich mich jetzt wieder an dieses kurze Standbild erinnerte, schauderte es mir kurz. "Ich hab keine Ahnung... Aber vorhin habe ich neben dem Feuer und dem Schatten, das vermutlich das Haus war, noch etwas anderes gesehen...! Jedoch nur für den Bruchteil einer Sekunde und so wie es aussieht, ist es jetzt nicht mehr hier! Zumindest sehe ich hier nichts, das auch nur annähernd diese Form hat! Vielleicht war es sogar ein lebendiges Geschöpf! Und ein..." Ich musste kurz schlucken. "... meiner Meinung nach ziemlich großes noch dazu!" Meine eigenen Worte waren es letztlich wieder die mir schreckliche Angst einflößten und egal wie sehr ich auch versuchte dieses Bild aus meinen Kopf zu kriegen, es war ununterbrochen da und langsam bekam ich das Gefühl, das es mich vielleicht sogar angestarrt hatte! Oder mich gespürt oder bemerkt hatte! War es deshalb vielleicht geflohen oder beobachtete es uns? War es noch hier? War es überhaupt ein lebendes Wesen was ich gesehen hatte? Schließlich war meine Angst so groß, das ich sofort meine Füßchen aus dem Wasser zog und springend auf den nächst besten Baum zusprang, der hinter uns im dichten Gestrüpp hervorragte. Vielleicht lag es ja daran, das ich selbst eine Pflanze war oder einfach nur das ich diesem Ort nicht zu nahe kommen wollte. Aber dieser Baum gab mir gerade jetzt Sicherheit, warum auch immer. "Das macht mir Angst! Was wenn hier so ein Monster lebt? Denn ganz egal, was das jetzt vorhin auch war, was ich gesehen habe! Es stand direkt neben dem Schatten und leuchtete! Und wenn der Schatte das Haus war, ist dieses leuchtende Ding jetzt in jedem Fall nicht mehr da! Was machen wir nur, wenn es wieder kommt?" Dann wurde ich leiser während ich mich klein machte. "Oder wenn es noch hier ist um uns zu beobachten!" Diese Vorstellung war unheimlich gruselig und ich klammerte mich nahezu an den Baum. Irgendwas stimmte hier doch nicht!

    out: Wow ist das viel geworden xD Aber was wollen wir jetzt mit diesem "unbekannten Wesen, das Feuer gemacht hat" machen? Ein spezielles Pokemon? Ein böses oder ein gutes? Soll es sich noch in der Nähe befinden und sie spürt es dann mit Hilfe der Bäume auf? *Horror Vorstellung hab* wahaaa Dann bemerkt es das es entdeckt wurde und kommt hervorgesprungen *grenzenlos Übertreiben tu* *-* gruuussseeeliiig xD Okay was machen wir? xD


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Fr 30 März 2012 - 14:25

    Einen Schatten? Das konnte ich mir zwar vorstellen aber jetzt gab es im Moment nichts zu sehen. Ich wusste auch nicht wie sehr auf Firiels Fähigkeit verlass war. Vielleicht war es nur eine Täuschung gewesen. Das konnte wohl keiner von uns beiden sagen. Ich blickte zum Haus und dann zu firiel wenn ich ehrlich war wollte ich auch gar nicht aufstehen. Das kalte Wasser war für meine Beine so angenehm. . "Einen Schatten? Hmm keine Ahnung jetzt ist nichts zu sehen. Vielleicht hast du dich auch nur getäuscht. Vielleicht war es nur ein Busch oder so gewesen in einer seltsamen Form." Ich hob meine Beine wieder aus dem Wasser und wollte aufstehen. Doch das war fast unmöglich. Meine Beine fühlten sich an als wären sie abgefallen. In meine Kopf sprach ich alle Flühe die mir einvielen doch ich konnte nicht ändern. . "Was meines du sollen wir es wagen uns das Haus näher anzuschauen. Ich kann mir kaum vorstellen dass es leer steht aber wir wissen nicht wer der Besitzer ist und wie er auf uns reagieren wird." Ich torkelte wieder zu Firiel.

    out: sorry sehr kurz aber im Moment hab ich kaum Ideen.
    (übertreibe es bitte mit deiner Fähigkeit nicht)


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Di 3 Apr 2012 - 9:36

    Was Alaton sagte, regte mich zum Nachdenken an. Was wenn er recht hatte? Was wenn ich mich tatsächlich getäuscht hatte? Demnach, gab es vermutlich daraus schließend auch keinen Grund, warum ich Angst haben sollte... oder? Ich schluckte während ich darüber nachdachte, ob wir es tatsächlich wagen sollten einen Blick zu riskieren. Denn was sollte eigentlich schon groß passieren? Mehr als ein weiteres Monster, konnte ja nicht herausspringen, wenn sie die Tür öffnen würden. Es schüttelte sie kurz bei diesem Gedanken und ohne es zu merken, löste sie sich wieder von dem Baum und blickte nachdenklich zu Boden. Ein wenig schämte sie sich für ihre Ängstlichkeit, es nervte schon fast gerade in solchen Momenten, keinen Mut für den nächsten Schritt aufbringen zu können. Doch wenn sie hier ewig stehen blieben, würden sie so nicht weiterkommen. "Na gut... sehen wir es uns mal an! Vielleicht haben wir Glück und der Besitzer ist freundlich und kann uns sogar weiterhelfen!" Ja! Mit diesem festen naiven Gedanken, wappnete ich mich, um das Märchenhaus besichtigen zu können. Ich musste mir nur weiter einreden, das alles gut werden würde! Dann passierte bestimmt auch nichts schlimmes. Ich nickte ihm skeptisch zu und machte dann erste vorsichtige Schritte in Richtung Brücke. Als ich davor stand, schluckte ich wieder und tapste langsam darüber. Je näher wir dem Haus kamen, desto schwieriger schien das laufen zu werden. Meine Füße wurden immer schwerer vor Aufregung und ich konnte mein Herz laut in meinem Kopf schlagen hören...

    out: Kein Thema ich hatte in letzter Zeit auch kaum Ideen ^^' Und den Beitrag in den Bergen konnte ich auch nur grad so schreiben, weil ich ihn ja schon mal geschrieben hatte ^^''' Daher hat es jetzt auch etwas gedauert... Sorry ._.'
    (Oh nein! Keine Sorge x'D Ich hab nur immer mehr Fantasie als ich manchmal bräuchte und wenn ich das in solchen Momenten nicht mal rauslassen würde, wäre ich vermutlich wieder von einer Idee zur nächsten Gesprungen und hätte dann vermutlich gar nicht mehr aufgehört xD Posten tu ich das was ich so denke aber seltenst und auch nur dann, wenn andere eine ähnliche Idee hatten xD Das würde schließlich auch gar nicht zu Firiel passen xD)


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Do 5 Apr 2012 - 19:43

    War das jetzt ein Scherz? Das konnte doch alles nicht wahr sein. am Anfang hatte ich gedacht uns wäre etwas unglaubliches passiert doch nun glaubte ich felsenfest an einen Traum. Ich ging auch langsam auf das Haus zu und versuchte durch das Fenster nach drinnen zu blicken. Doch ich konnte niemanden erkennen. Als wir vor der Tür angekommen waren blickte ich kurz zu Firiel und nahm all meinen Mut zusammen. Ich hob die Hand und schlug ein zwei dreimal gegen die Tür. Doch es passierte nicht dass was ich erwartet hatte. Die Tür sprang mit einem lauten Knarren nach innen auf. Vor lauter Schreck stolperte ich nach hinten fiel um und blieb im Gras liegen. Mein Herz raste. Ich blickte wieder zu Firiel.
    "Was zum Teufel..." Das konnte doch nicht sein. Mühsam rappelte ich mich wieder auf und ging zur Tür. Vorsichtig lugte ich durch den Spalt konnte aber leider nicht viel erkenne. Ich wollte etwas wie ein Hallo hinein rufen aber es gelang mir nicht.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Sa 7 Apr 2012 - 11:43

    Vorsichtig und immer prüfend umherblickend, ging ich mit Alaton näher zum Haus. Er sah ins Fenster und für kurze Zeit, wurde mir dabei ganz mulmig, als würde uns jemand oder etwas entdecken und brüllend aus dem Haus springen, um uns anzugreifen. Aber ich schüttelte den übertriebenen Gedanken gleich wieder ab, da er nun mehrmals gegen die Tür klopfte. Voller geladener Spannung, stierte ich auf die Tür, doch nichts geschah. Oder zumindest nicht gleich im ersten Moment, denn urplötzlich, schwang die Tür nach innen auf und ich musste einen hysterischen Schrei unterdrücken, während ich auch gehörigen Abstand zur Tür gewann und neben Alaton, der im Gras lag, wie angewurzelt stehen blieb. Auch ich schaffte es dann, in kurz erschrocken anzusehen, ehe mein Blick wieder an die offene Tür gefesselt war. Ich zuckte daher auch kurz zusammen, als er wieder aufstand und doch tatsächlich einen Blick hinein riskierte. Ich wollte ihn fragen, ob er etwas sah, doch meine Stimme versagte kläglich. Aber trotz das ich schreckliche Angst hatte, bewegten sich auf einmal meine Füße, fast wie automatisch und ich stellte mich wieder neben ihn. Ich warf ihm einen gefassten Blick zu und begann dann langsam die Tür weiter aufzuschieben. Auch wenn ich wirklich keine Ahnung hatte, warum ich das eigentlich tat. Vielleicht hatte die Angst meinen gesunden Verstand vernebelt, der mir normalerweise immer in solchen Situationen sagen wurde: "Nein! Hier stimmt was nicht! Lauf weg! Versteck dich!" Vielleicht war es aber auch mein Glaube an das gute, der mich veranlasste sämtliche Angst von diesem Ort zu nehmen, indem ich ergründete, ob dieser Ort hier nun wirklich so märchenhaft war, wie er schien oder ob das alles nur ein Trugbild von etwas wahrhaft furchteinflössendem war. Und schließlich, als die Tür endlich ganz offen stand, erkannte man sein wahres Inneres, das mich große Augen machen ließ und eins wusste ich mit geballter Sicherheit, wer hier auch immer zu leben schien, konnte nicht bösartig sein. Wir blickten direkt in ein relativ großes Zimmer, mit mehr oder weniger ähnlich aussehenden Möbelstücken aus Holz und vielen Blumensträussen in seltsamen Behältern, die auch entweder aus Holz, Stein oder großen Nussschalen waren. Bearbeitete Baumstümpfe dienten vermutlich als Stühle und der Tisch war aus mehreren Holzbalken gemacht. Kissen aus verschiedenen Blättern und mehrere flache häufen aus Stroh lagen am anderen Ende des Zimmers, was vermutlich primitive Betten waren und ganz hinten, konnte man eine dunkle Holztreppe erkennen, die nach oben führte. Ungläubig und zugleich fasziniert trat ich langsam ein und ließ meinen Blick umherschweifen. "Hättest du das erwartet?", fragte ich dann beiläufig und sah mal kurz zu Alaton hinüber. "Wer hier wohl lebt...?"

    out: Okay, wollen wir ein oder mehrere wilde Pokemon dazukommen lassen? Oder wie wollen wir das jetzt regeln? xD


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Mo 9 Apr 2012 - 16:21

    Es war als würden wir eine neue Welt betreten. ein unglaubliches Gefühl. Wir öffneten eine Tür und blickten in ein fremdes Heim. Zuvor waren wir in einem zauberhaften Wald gewesen. Eine leichte Aufregung ergriff mich. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass es gut war dass wir hier waren. Die Sonne war schon fast unter gegangen und wir brauchten unbedingt eine Unterkunft. Trotzdem musste ich mich zusammenreißen um den Mut für den nächsten Schritt zu tun "Hallo ist jemand da." rief ich in das Haus. Keine Antwort ich versuchte es noch einmal doch wieder meldete sich niemand. Das einzige was zu hören war, war das knistern des Feuers. Ich machte zwei Schritte in die Wohnung und blieb wieder stehen. Sie wirkte sehr freundlich und einladend. Es war wirklich niemand hier. "Es scheint wirklich niemand hier zu sein seltsam. Sollen wir uns das Haus anschauen vielleicht finden wir den Besitzer. Es ist schon fast dunkel und wir brauchen unbedingt einen Schlafplatz wie di Betten da hinten." wandte ich mich an Firiel. Da standen wirklich einige Betten und alle waren leer sehr seltsam. Aber was sollten wir nun tun ich blickte zu Firiel und dann wieder ins Zimmer vielleicht hatte sie sogar eine bessere Idee.

    OUT: Ich hätte gesagt gar keine da es das Lager der Auserwählten ist sind dort nur Auserwählte also wir.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Sa 21 Apr 2012 - 12:45

    Die Überwältigung hatte mich noch immer voll in seinem Griff und im ersten Moment wusste ich daher auch nicht, was ich Alaton antworten sollte. Es war wirklich alles äußerst seltsam und wären all diese Dinge nicht tatsächlich anfassbar gewesen, hätte ich es auch weiterhin für ein Trugbild gehalten. Aber wir waren wirklich hier, in einem leeren Haus, welches Möbel und ein märchenhaftes Aussehen besaß. Neugierig lief ich daher noch weiter hinein und konnte meinen Blick wieder kaum von den vielen Dingen abwenden. Dann endlich schaffte ich es zu antworten. "Ja du hast recht... vielleicht sollten wir das tun und wenn tatsächlich niemand hier sein sollte können wir ja solange hier bleiben bis der Besitzer wiederkommt und es Pflegen und uns um den Haushalt kümmern, dann wird er oder sie... oder es uns sicher auch nicht böse sein, wenn wir hier übernachten.", schlug ich vor und legte nachdenklich den Kopf schief. Im Prinzip war das was wir hier taten ja Hausfriedensbruch, aber die Gesetzte die in unserer Welt herrschten, gab es hier bestimmt nicht, auch wenn ich mich deshalb dennoch schlecht fühlte, einfach ein fremdes Haus zu betreten. Aber letztlich blieb uns ja keine andere Wahl. "Ich werde die Treppe mal hoch gehen und sehen was im oberen Stockwerk ist. Schaust du dir dann die anderen Zimmer hier unten an?" In erster Linie wollte ich nur in das obere Stockwerk gehen, weil ich vermutlich die Stufen besser nach oben kam als er, obwohl mir doch etwas mulmig zumute wurde, da alleine hoch zu gehen, oder eher zu hüpfen, denn so groß wie die Stufen waren, wäre ich, mit meinen winzigen Füßchen, niemals nach oben gekommen.

    out: Gut okay ^^


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am So 22 Apr 2012 - 7:19

    Ob das was wier jetzt taten klug war oder das dùmmste was wir hatten tun koennen wusste ich nicht. Mir graute es vor dem Gedanken wenn jemad ploetzlich in meiner Wohnung auftauchen wuerde. Wir waren schon von riesigen Bienen angegriffen worden was konnte uns hier noch alles erwarten wenn wir in fremde Haeuser eundrangen ? Ich schob den Gedanken zur seite weil dieses Haus echt nett aussah und nickte Firiel zu. Sie begann anschliessend die Treppe in den oberen Stock zu gehen und ich nah, eine Tuer am Ende des Raumes in angriff. Als Firiel schon verschwunden war schaffte ich es endlich sie zu oeffnen. Dahinter kam ein sehr freundlicher aum zum Vorschein. Es standen einige betten darin und in das holz waren die Namen der Besitzer eingeritzt. Alaton ; Firiel Einen Moment dachte ich noch : Wie lustig der heisst so wie ich. Doch dann wurde mir ploetzlich schlecht. Da standen unsere Namen auf den Betten daneben noch eins mit Arisu… Firiel das musst du dir ansehen rief ich. Wie ging das wie konnten da unsere Namen stehen ?

    Out : sorry wegen der rechtschreibung ich komme nit der Franzoesischen tastatur nicht zurecht .
    Ich haette nir Gedacht dqs auch oben noch Betten sind aber alle unbeschriftet.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Do 26 Apr 2012 - 11:22

    Ich hopste sofort los, als Alaton mir zunickte und erklimmte Stufe für Stufe die Holztreppe. Auf der vorletzten Stufe, zog ich aber erst noch meinen Kopf an und lugte dann langsam und vorsichtig in den Raum. Als ich dann niemanden sehen konnte, hopste ich auch die letzte Stufe nach oben und stand nun in einem, vom letzten orange-roten Licht der Abendsonne erfüllten Raum. Die relativ großen runden Fenster mit hölzernen Kreuzbalken besaßen sogar einfache Stoff-Vorhänge. Ansonsten war die Möblierung des großen Zimmers ebenfalls schlicht, denn hier standen nur ausschließlich viele weitere Betten, was mich gewissermaßen beeindruckte. Wer auch immer hier lebte, musste entweder eine sehr große Familie besitzen, sehr viele Freunde haben oder das Haus hier war eine Art WG oder Maßen-Unterkunft. Nur war es gerade deswegen, umso seltsamer, das niemand hier zu sein schien. Aber hier war wohl allgemein alles seltsam, unerklärbar und komisch. Während ich dann intensiv darüber nachdachte, hörte ich Alaton nach mir rufen und ich setzte mich sofort in Bewegung. So schnell es mir möglich war, hopste ich die Treppen wieder nach unten und folgte dann seiner Stimme in ein offen stehendes Zimmer. "Was ist denn los?", fragte ich sofort, als ich ihn sah, aber er starrte nur auf die Betten, die vor ihm waren. Ich stellte mich fragend neben ihn und sah sie mir dann ebenfalls an. Was ich aber dann las, verschlug mir den Atem! Ich beugte meinen Kopf nach unten und rieb mir unbeholfen die Augen. Nein! Ich musste mich verguckt haben! Aber erneut, las ich tatsächlich, unsere Namen! Als ich wieder aufsah. "Was?... Wie?... Das kann doch nicht!...", mehr brachte ich nicht heraus, denn es machte mir schreckliche Angst und ich schluckte schwer. "Warum... stehen da... unsere Namen? Was hat das zu bedeuten?" Natürlich wusste ich das Alaton das genauso wenig beantworten konnte, wie ich selbst, aber ich wusste einfach beim besten Willen nicht, was ich davon halten sollte. Was sollten wir jetzt nur machen?

    out: Kein Problem x3 Ich finde das man es trotzdem gut lesen kann ^^
    Ja die Idee fand ich gut, habs jetzt auch so gemacht Very Happy


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Di 1 Mai 2012 - 10:39

    Was hatte das zu bedeuten? Gute Frage doch Firiel stellte der falschen Person diese Frage nämlich mir. Ich hatte keinen blassen Schimmer. Ich ging ganz vorsichtig an das Bett heran auf dem mein Name stand uns untersuchte es genauer. Bis auf dass meine Nabe darauf stand konnte ich nichts entdecken. Merkwürdig. “Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass das ein Scherz von Meatboy oder so ist. Aber die sind doch in eine ganz andere Richtung gegangen oder? Wie konnten die vor uns hier gewesen sein.“ Ich blickte fragend zu Firiel Naja wir waren schon langsam gewesen aber hatten sie uns überholen können? Und warum hatten wir das nicht gemerkt? Vorsichtig prüfte ich mit meiner and das bett es war echt weich. Die Versuchung dass ich mich einfach ins Bett warf und einschlief war sehr groß. “Das Bett ist schön weich. Also ich würd mich gerne da reinlegen. Aber in ein fremden aus eindringen und sich dann dort einfach in ein Bett zu legen behagt mir nicht. Warum zum Teufel stehen da unsere Namen drauf?“ Mir lag schon ein Fluch auf der Zung. Ich konnte ihn nur mit Mühen zurückhalten.

    out: sorry aber ich kann momentan nicht längere posts schreiben


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Di 1 Mai 2012 - 12:10

    Ungläubig schüttelte ich den Kopf, ich konnte mir auch nicht vorstellen, das die beiden uns überholt haben könnten. Nein, das war eher unwahrscheinlich, zumale ich nicht daran glaubte, das sie in unserer ernsten Situation so etwas vorgehabt haben konnten. "Ich glaube nicht, das sie hier gewesen sind! Sonst wären sie sicher geblieben um die Nacht hier zu verbringen.", gab ich hinzu und grübelte über diese Auf-den-Betten-stehen-unsere-Namen Sache. Wenn man es einfach betrachtete, konnte man wirklich sagen, die Betten gehörten uns. Ein so großer Zufall, das die Besitzer dieses Hauses genauso hießen wie wir, war eher ausgeschlossen, zumale ja nichts auf den anderen Betten stand. Dann kam mir eine Idee, die genauso abwegig war, wie allgemein alles hier. "Vielleicht gehören diese Betten wirklich uns! Genauso wie das Haus...! Wir wurden schließlich alle in diese Welt gebracht, fast zur selben Zeit und obendrein in diese Wesen verwandelt! Was wenn das alles Schicksal ist? Wenn es tatsächlich einen größeren Grund gibt, warum wir hier sind?" Meine naive Seite zeigte sich wieder zu deutlich, als ich halb schwärmend halb verunsichert in meine Träumereien verfiel und wieder genauso fest davon überzeugt war, wie ich sicher war, schweben und hoch hüpfen zu können. Aber vor allem war es für mich eine mögliche Antwort auf die große Frage: Warum sind wir hier? Doch nicht nur das, ich lächelte sogar noch daraufhin, auch wenn ich selbst nicht wusste warum.

    out: Macht doch nichts Very Happy


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Di 1 Mai 2012 - 12:28

    Ich blickte Firiel mit einer Mine an die Unglauben und auch ein wenig ein ganz klein wenig Hoffnung, dass es wahr wäre ausdrückte. Ich blickte abermals aufs Bett. Unser Haus? Mein Bett? Das klang ein wenig weit hergeholt. Oder vielleicht doch nicht. Wir waren jetzt in einer anderen Welt vielleicht war das hier normal so. sollte ich an diesen umstand glauben? Ich blickte wieder zu firiel. “Du könntest recht haben aber wenn du dich irrst und hier jemand wohnt der zufälligerweise die gleichen Namen hat wie wir, dann sind wir tot. Stell dir mal vor du kommst nach Hause und in deinem bett liegt jemand fremdes die auch so heißt wie du.“ Ich wollte ihr eigentlich nicht den Mut nehmen aber eine innere stimme warnte mich vorsichtig zu sein. Wenn wir aus einem bestimmten Grund hierher gekommen waren dann könnte es sehr gefährlich für uns werden. Ich scheute Gefahren grundsätzlich nicht aber es war wichtig sie richtig einschätzen zu können und das konnte ich in dieser Welt nicht. Ich erinnerte mich sofort wieder daran wie sich Firiel fortbewegte im Wald. Hir war sicher viel möglich vielleicht sogar, dass jetzt plötzlich jemand durch die Wand das Haus betrat. “Wir kennen diese Welt und ihre Naturgesetzte nicht ich fühl mich nicht wohl bei dem Gedanken, dass uns hier praktisch alles passieren könnte wir müssen sehr sehr vorsichtig sein und dürfen nicht so viele Risiken wie in unserer Welt eingehen. Ich schloss die augen. Es war wie ein Puzzle wir hatten ein paar Teile aber viel zu wenige um ein ganzes Bild zu erhalten. Außerdem konnten wir die Teile nicht sinnvoll zusammensetzten. Wenn wir in diese Welt wie auserwählte geholt wurden dann hatten wir eine Aufgabe. Aber welche? Wir wussten es nicht und hatten auch noch niemanden getroffen der uns das hätte sagen können. Was sollte das ganze. Wenn dieses Haus wirklich für uns gedacht war warum war dann niemand hier der uns hätte alles erklären können? Hier wäre der einzige sinnvolle Ort für eine solche Person auf uns zu warten. Es könnte aber auch sein, dass sie nicht da war weil es hier zu gefährlich war. Aber dann waren wir hier auch in Gefahr. Nein das wäre unlogisch. Hier musste es sicher sein oder etwa nicht? Unwissenheit ist das schlimmste. Wenn man wusste das es eine Gefahr geben musste aber nicht was es war. Wenn man niemanden hatte der es einem erklären konnte. Ich öffnete wieder die Augen und schüttelte den Kopf. Nein ich würde das firiel noch nicht sagen was mit da jetzt durch den kopf gegangen war ich wollte ihr nicht noch mehr angst machen.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Di 1 Mai 2012 - 13:23

    Ich verstand was Alaton damit meinte, doch ich konnte mich zu diesem misstrauischen Denken noch nicht durchringen. Auch wenn ich innerlich wusste, das er recht hatte. Aber ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich je wirklich misstrauisch anderen gegenüber gewesen war. Ich beurteilte grundsätzlich niemandem wenn ich ihn nicht länger kannte und traute daher auch genauso wenig anderen zu, das sie einem etwas böses wollten. Denn schließlich steckte doch in jeder harten Schale ein weicher Kern, oder etwa nicht? Natürlich bin ich auch schon mal blöd angemacht, geärgert oder ohne weiteren Grund von anderen angebrüllt worden, aber sollte ich deshalb denn glauben, das jeder einzelne von ihnen deshalb schlecht war? Nein, das konnte ich einfach nicht. Genauso wenig, wie ich glaubte, das die wahren Besitzer uns etwas antun würden, wenn wir hier bleiben würden. "Ich denke nicht, das sie uns angreifen würden... ich meine, sieh dich doch mal um! Dieses Haus erinnert mehr an ein Märchen und welche bösen Kreaturen würden schon in so einem Haus wohnen? Noch dazu sind hier Blumen... ich glaube nicht das sie Böse sind.", beteuerte ich aus tiefster Überzeugung und sah ihn eine Weile intensiv an. Doch wie man es auch drehte und wendete, wir brauchten einen Ort zum Übernachten und da die Sonne schon fast untergegangen war, blieb uns vermutlich sowieso keine andere Wahl als hier zu bleiben. Jedoch kam mir dann eine Idee. "Wie wäre es, wenn immer nur einer von uns Schläft und der andere solange Wache hält? Wir könnten uns dann abwechseln und bräuchten keine Angst zu haben so einfach überfallen zu werden.", schlug ich lächelnd vor und merkte dann erst, wie müde ich vom vielen Laufen, hüpfen, springen was auch immer noch war und sicher hatten auch die vielen Aufregungen heute dazu beigetragen. Wo der Tag in unserer Welt doch eigentlich ganz normal begonnen hatte...


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Mi 2 Mai 2012 - 20:14

    Das klang jetzt vielleicht doch ein wenig utopisch. Ein Märchen aber das blöde war es schien genau so. Sollten wir uns auf so etwas verlassen? Wir konnten das nicht oder doch. Firiels Begründung hinkte ein wenig aber mir viel auch nichts besseres ein. Ich nickte doch dann schüttelte ich sogleich den Kopf. Nein Nein. Es ging einfach nicht. Musste ich jetzt eine Entscheidung treffen? Für uns beide. sie hatte mich meistens etwas gefragt und nicht gesagt so machen wir es. Sie hatte meistens mir die Entscheidung überlassen. Da gefiehl mi nicht ganz. Es war ein komisches Gefühl. “Nein Ich glaube du hast recht. Wir sollten einfach dem Schicksal vertrauen. Das mit der Nachtwache schaffen wir sowieso nicht. Ich bin so müde, dass ich im stehen einschlafen würde.“ Ich schüttelte noch einmal meinen Kopf. Ich zog mich am Bett ganz vorsichtig hoch. und ließ mich hinein fallen. Es war weich und angenehm. “Wir sollten schlafen und uns nicht zu viele sorgen machen. Selbst wenn wir hier unerwünscht sind. Wenn wir nachtwache schieben und wirklich angegriffen werden sollten könnten wir uns sowieso nicht verteidigen.“ Wir mussten mal die Situation in einem Realismus sehen der der Welt entsprach in der wir uns befanden. Normalerweise war ich immer eher pessimistischen ansichten aber das würde uns hier umbringen.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Sa 5 Mai 2012 - 10:21

    Ich war etwas erstaunt über seine Antwort. Wusste aber auch, das er vermutlich damit recht behalten würde. Was konnten wir beide schließlich auch ausrichten? Im Prinzip so gut wie gar nichts... Trotzdem machte mir dieser Gedanke etwas Angst, als ich nun weiter darüber nachdachte. Aber den Kopf hängen lassen, durfte ich deswegen auch nicht! Schließlich war ich ja gerade noch die gewesen, die betont hatte, das bestimmt nichts schlimmes passieren würde. Ich musste einfach nur weiter fest daran glauben, wie ich es sonst auch immer tat. Dann würde sicher auch alles gut werden! Ja! Es musste alles gut werden! Es musste einfach...
    Ich nickte murmelnd auf seine Worte hin und tapste dann zu dem Bett neben Alatons, auf dem mein Name stand und setzte mich dann darauf. Langsam sank ich in das weiche Stroh, das mit großen Blättern überzogen war und stellte fest, das es sehr viel angenehmer war, als sie es sich zuerst vorgestellt hatte. Das Stroh musste wohl sehr fein sein und die Blätter waren unheimlich weich. Fast wie Minzblätter, wenn man sie länger in der Hand gerieben hatte. Automatisch gähnte ich dann schließlich, während ich mich ganz hinlegte und deckte mich dann mit der großen Decke, die scheinbar aus einer Art Baumwolle war, bis oben hin zu. Bevor ich aber meine Augen schloss, sah ich zu Alaton hinüber und blinzelte mehrere male, als ich merkte, wie schnell es plötzlich dunkler im Zimmer geworden war. Vermutlich war die Sonne jetzt ganz hinter dem Horizont verschwunden und nur noch leichte Sonnenstrahlen aus der Ferne, erhellten ganz schwach die hereinbrechende Nacht. Dann begann ich im Flüsterton zu sprechen. "Wahrscheinlich hast du mit allem Recht... es bringt nichts sich verrückt zu machen! Und morgen haben wir bestimmt schon einen klareren Kopf! Da bin ich mir sicher!" Dann schaffte ich es sogar wieder ihn anzulächeln, auch wenn ich nicht mal wusste ob er das überhaupt noch richtig sehen konnte. Doch an meiner Stimme konnte man es bestimmt hören. "Also dann! Schlaf gut Alaton! Und träume was schönes." Anschließend schloss ich meine Augen und kuschelte mich mehr in meine Decke hinein, bis nur noch knapp meine Augen herausspitzten. Danach überfiel mich auch schon meine starke Müdigkeit, die scheinbar nur darauf gewartet hatte, das ich mich hinlegte und entspannte und vermutlich keine paar Minuten später, war ich bereits tief und fest eingeschlafen...


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Sa 12 Mai 2012 - 18:20

    ]Tag 2 bricht an. alle die noch nicht schlafen müssen es im nächsten post tun, denn alle Posts nach diesem gehören schon zum 2. Tag]

    Ich hörte das Schlafgut noch und antwortete "Gute Nacht schlaf auch gut." Doch ich konnte nicht schlafen. Mich störte noch irgendetwas. Was war wenn wir uns irrten was war wenn das alles nur ein Zufall war und der Hausherr noch heimkommen würde? Dann war das wohl unser Ende. Aber würde das wirklich geschehen? Ich blickte zu Firiel die schon fest schlief. Echt seltsam ich kannte sie kaum und weiß nicht wie sie in echt aussieht und trotzdem müssen wir zusammen ums überleben kämpfen. Aber so konnte ich nicht kämpfen. Ich musste mich entspannen sonst würde alles nur schlimmer werden und das nur wegen mir. Ich würde wenn ich zu verkrampft war ihr nur das Leben schwer machen. Der einzigen Person die an meiner Seite war. Hier in dieser fremden Welt. Auch wenn mich solche Gedanken normalerweise wach hielten führten sie mich an jenem Tag in den Schlaf.

    Doch ich wachte sehr früh wieder auf. Als die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster krochen wachte ich auf. Ich blickte hinüber zu Firiel und es schien für mich als würde sie noch schlafen. Ich war noch ganz schlaftrunken und wusste nicht wo ich war. Automatisch schwang ich mich aus dem Bett und ging zur Treppe. Was ich bei meiner Schlaftrunkenheit nicht merkte war, dass ich nicht zur Treppe ging sondern ungefähr 20 cm über dem Boden schwebte. Ich wollte die Treppe hinuntergehen mit schweren Schritten doch ich schwebte immer weiter gerade aus. Plötzlich fiel mir auf, dass ich obwohl ich über der Treppe war ich nicht hinunterging. Im Selben Moment begann ich zu fallen. Mit einem lauten Schrei schlug ich auf der Treppe auf und begann die letzten Stufen hinunterzufallen. Als ich am Fuße der Treppe zu liegen kam viel mir mein Schwanz ins Gesicht. Das war der Moment wo meine Trunkenheit wich. Meine Gedanken wurden wieder klar jede einzelnen Erinnerung kehrte zurück. "Verfluchter mist " rief ich laut aus und bedachte gar nicht mehr, dass Firiel wohl oben noch schlief. Plötzlich kam auch noch ein Schmerz in meine Beine. Es war nicht die Art von Schmerz bei einem Sturz sondern es war ein Muskelkater. Ich musste den Drang niederkämpfen laut vor mich her zu fluchen. Ich blieb einfach am Fuße der Treppe liegen denn ich hatte keine Lust aufzustehen. Derweil versuchte ich meine Wut und auch ein wenig die angst wie es jetzt wohl weiterginge niederzukämpfen.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am So 13 Mai 2012 - 9:42

    In dieser ersten Nacht, schlief ich Traumlos bis zum Morgengrauen durch und lediglich ein sorgloses und zugleich seltsames Gefühl hatte sich in mir breit gemacht, während ich mich noch im Halbschlaf befand. Gleichzeitig fühlte ich mich schwerelos und dennoch unheimlich schwer. Als schwebe mein Geist zwischen Wolken, während er aber noch immer an meinen materiellen schweren Körper gefesselt war und dadurch gehindert wurde völlig frei zu sein.
    Als mein Bewusstsein langsam mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne zurückkehrte und mich lediglich die Müdigkeit, die man kurz vor dem Erwachen hatte noch ans Bett fesselte, hörte ich leise verschwommene Geräusche die erst wieder leiser wurden, bis ich plötzlich einen dumpfen Schlag hörte und direkt darauf einen lauten wütenden Ruf. Meine inneren Alarmglocken schrillten daraufhin sofort lautstark in mir wieder und von eben auf jetzt, war ich sofort hellwach. "Alaton?", rief ich erschrocken, als ich sah das sein Bett leer war, während ich vom Bett aufschoss, was aber keine so gute Idee gewesen war. Weil ich so schnell aufgestanden war, wurde mir kurz schwindelig und leicht schwarz vor Augen. Durch meine plötzliche Panik verflog dieser Zustand jedoch auch gleich wieder und ich stürmte ungeschickt zur Treppe. Als ich nach unten sah, entdeckte ich Alaton auf dem Boden liegend und stieg sofort hastig die Treppe nach unten. Neben ihm blieb ich dann stehen und zappelte unruhig auf der Stelle. "Geht es dir gut? Kannst du wieder aufstehen? Soll ich dir aufhelfen? Tut dir irgendwas weh? Wie ist das denn bloß passiert?", sprudelte es besorgt aus mir heraus und ich versuchte ihm aufzuhelfen. Trotz das ich so beunruhigt war, erinnerte ich mich sofort wieder an meine Ausbildung und was man in solchen Situationen zu tun hatte. "Am besten legst oder setzt du dich auf eine der Matten hier unten. Ich werde dir rüber helfen! Aber du darfst nicht hier liegen bleiben, sonst erkältest du dich noch." Dann wurde ich allmählich wieder ruhiger und die tiefe Sorge und Konzentration nahm in mir überhand. Schließlich tat er mir einfach nur entsetzlich leid. Warum hatte ihm das Schicksal nun bloß wieder geohrfeigt? Das alles war nicht fair. Da war ich mir sicher.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am So 13 Mai 2012 - 14:37

    Und es geschah genau das was zu befürchten war. Ich hatte versehentlich Firiel aufgeweckt. Mist. aber das konnte ich jetzt nicht mehr ändern. Nur kurz nachdem ich geschrienen hatte kam sie auch schon die Treppe hinunter. Fragen sprudelten aus ihr heraus. Aber die Frage wie das passiert war konnte auch ich nicht beantworten. "Alles okay. aber ich weiß nicht was passiert ist. Ich bin schlaftrunken aufgestanden und wolle hinaus gehen um etwas im Bach zu trinken doch irgendwie muss ich gestolpert sein und bin die Treppe hinuntergefallen." Aber irgendwie war das unlogisch. Wenn ich solch einen starken Muskelkater hatte wie konnte ich dann ohne weiteres zur Treppe gehen? "Man ich hab einen Muskelkater in den Beinen das kann man sich nicht vorstellen." Obwohl ich eigentlich nicht aufstehen wollte, beschloss ich es doch zu tun. Ich ging zu dem Teppich und ließ mich auf den Boden fallen um meine Beine zu entlasten. "Ich meine ganz ernsthaft. Ich habe nach einem halben Tag wo ich ein wenig gegangen bin einen solchen Muskelkater. Jetzt kann ich noch weniger gehen geschweige denn laufen. Wie kann ein solches Lebewesen bitte überleben." Das war mein voller Ernst. Ich meine Wesen wie ich es eins war konnten nicht überleben. Jetzt konnte ich schon am zweiten Tag meines Lebens kaum noch gehen. War ich so etwas wie eine Eintagsfliege die nur ein oder zwei Tage überleben sollte. Ich hoffte wohl nicht. Aber ich konnte doch auch nur den Gott verfluchen der für soetwas zuständig war und mehr nicht.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Di 15 Mai 2012 - 17:19

    Besorgt hörte ich zu und musste mir dann doch mal müde die Augen reiben. Für mich klang das auch sehr seltsam und auch wenn ich spürte, das ich einen gewissen Verdacht hatte, konnte ich diesen verborgenen Gedanken einfach nicht fassen und schließlich blieb auch mir nur die Ratlosigkeit darüber. Aber am wichtigsten war jetzt sowieso erst mal, ihm zu helfen, denn schließlich hatte er ja Schmerzen. Noch dazu schien sein Selbstvertrauen zu schwanken, was angesichts dieser Tatsachen auch verständlich war. Ich konnte mir ja selbst kaum erklären, wie ich es bisher geschafft hatte genügend Mut und Optimismus zu fassen, trotz dieser scheinbar vorerst aussichtslosen Lage. Zwar war ich natürlich froh, das er es doch noch auf den Teppich geschafft hatte, aber wie genau ich jetzt vorgehen sollte, wusste ich beim besten Willen nicht. Daher versuchte ich zunächst mal ihn etwas aufzuheitern und währenddessen nach einer Lösung zu suchen. "Lass deswegen denn Kopf nicht hängen! Ich bin mir sicher, das der Muskelkater bestimmt bald wieder weg sein wird und wer weis schon, ob das nicht vielleicht so sein sollte! Vielleicht ist es bei dir ja wie bei mir! Das Laufen fällt mir auch unheimlich schwer auf dauer... aber hüpfen könnte ich glaube ich stunden lang ohne wirklich müde zu werden!", grinste ich und konnte mir ein kurzes Kichern nicht verkneifen. "Zudem, mach dir keine Sorgen! Ich werde mich gut um dich kümmern!" Wieder grinste ich freudig und setzte mich dann vor ihn. "...Weißt du? In unserer Welt... da bin ich Krankenschwester in Ausbildung... und es war schon immer mein größter Wunsch, eine gute Ärztin zu werden! Um Medizin aber direkt studieren zu können... fehlten mir die guten Noten dazu und ich kann auch nicht von mir behaupten, auch in anderen Dingen wirklich gut zu sein..." Dann sah ich ihn kurz wehmütig lächelnd an. "Ich bin anderen schon immer mehr eine Last als ein Segen gewesen und habe nie irgendwem wirklich helfen können. Aber trotzdem hab ich immer versucht mein bestens zu geben und auch wenn immer wieder alles schief lief, machte ich einfach weiter, ganz egal, wie weh es mir auch tat... Woher ich diese Kraft immer genommen habe, weis ich nicht... Aber ich glaube das mein Wunsch, für andere da zu sein und ihnen wirklich helfen zu können und natürlich auch auf mich selbst aufpassen zu können, all meine Ängste unterdrückt oder aufgelöst hat...!" Dann schloss ich kurz die Augen und musste, wie es schon oft passiert war, viele meiner früheren Fehlschläge wie im Zeitraffer in meinem Kopf mit ansehen. "Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist... das wir das alles schon irgendwie schaffen werden! Selbst wenn es noch so schwer wird." Dann strich ich vorsichtig über seinen Fuß und erhob mich anschließend wieder. "Ich werde dir schnell etwas Wasser holen! Und dann werde ich sehen, was ich für deinen Muskelkater tun kann.", verkündete ich und hopste dann in kleinen Sprüngen zur Haustür. Bevor ich raus ging, warf ich ihm nochmal ein Lächeln zu und hopste dann nach draußen.
    Zunächst blickte ich mich misstrauisch um und entfernte mich erst vom Haus, als ich mir sicher war, das niemand hier war. Dann machte ich einen großen Satz vor der Treppe und schwebte vorsichtig ein kleines Stück um weicher zu landen. Irgendwie machte mir das mittlerweile sogar wirklich großen Spaß. Doch ich musste mich jetzt darauf konzentrieren, die harte Kelchblüte zu finden, die ich hier gestern irgendwo hatte liegen lassen müssen.




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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Di 15 Mai 2012 - 20:32

    Ein Muskelkater war nicht für ewig er ging sicher wieder weg die Frage war nur wann. Firiel hatte schon recht vielleicht war normales gehen wirklich die falsche Bewegungsform für mich. Aber wie sollte ich mich dann fortbewegen? Hüpfen kam für mich nicht in Frage. Da mir meine ganzen Beine wehtaten hatte ich alle Muskel überansprucht. Das bedeutete eine Bewegungsform, die nichts mit den Beinen zu tun hatte. Für ein krabbeln oder Kriechen war ich nicht gebaut. Das konnte nicht funktionieren. Vielleicht sollte ich meinen Schwanz benutzen. Konnte ich wirklich mit Hilfe meines Schwanzes springen? Das konnte ich mir kaum vorstellen. Wenigstens würde Firiel mich nicht fallen lassen. Sie sagte schon, dass sie sich um mich kümmern werde. Das fand ich sehr nett, aber ich konnte doch nicht von einer anderen Person abhängig sein. “Hast du eine Idee. Wenn es wirklich eine Bewegungsform für mich gibt, welche ist es dann. Ich hab schon alles durchgedacht“ Vielleicht hatte ich doch etwas übersehen. vielleicht kam sie darauf. Dann begann sie etwas über ihren Traum Krankenschwester zu werden zu erzählen. Ich war ziemlich beeindruckt. “Weißt du . Ich glaube nicht, dass du anderen zur Last fällst. Mir hilft schon allein deine Anwesenheit. Du musst nur an dich und an andere glauben. Niemand auf dieser Welt ist allein. Auch wenn es noch so hart ist auch wenn man sich noch so nutzlos vorkommt.“ Ich schloss die Augen und öffnete sie wieder. Dann setzte ich mich aufrecht hin. Irgendwas musste ich übersehen haben. Ich schloss die Augen. In meinem Kopf kamen wieder die Bilder kurz bevor ich die Treppe gefallen war. Da stimmte etwas nicht. Ich öffnete abermals die Augen und blickte zur Treppe. Dann versuchte ich das Bild zu drehen und mit Einbezug meiner Größe und dem Bild das ich gesehen hatte zu berechnen wie ich gefallen war. Doch je mehr ich darüber nachdachte desto komischer wurde alles. Die Perspektive passte in keiner Richtung. Damit alles stimmte hätte ich fliegen müssen. Ich wusste da noch nicht dass ich das wirklich getan hatte. Mein Kopf wurde langsam weiß. Irgendwie wurde mein Unbehagen jetzt immer größer. “Irgendwas stimmt hier nicht. Es ist unmöglich dass ich so gefallen bin wie ich gefallen bin. Dass ich das gesehen hab was ich gesehen hab. Perspektivisch ist das unmöglich. Ich bin doch nicht so groß. Ich bin doch ziemlich klein. Damit alles stimmt müsste ich 2 Meter größer sein. Das geht doch nicht. Vielleicht war ich aber auch nur noch so müde.“
    Trotzdem blieb in mir das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Ich nahm das Wasser das Firiel gebracht hatte und trank davon. “Danke.“ mehr wusste ich nicht dazu zu sagen. Meine Gedanken waren auch ganz woanders. Ich versuchte im Kopf immer noch die Puzzelteile logisch zusammen zusetzten was mir nicht gelingen wollt. Das konnte ja noch lustig werden. Vorsichtig stand ich auf. Das mit den Beinen war kaum auszuhalten. Ich machte ein paar Schritte vorwärts musste das Gleichgewicht wiederfinden und hielt mich an der Tür fest. “Mir wurde einmal gesagt gegen Muskelkater sei sanfte Bewegung gut. Aber selbst normales gehen ist zu anstrengend. Ich hoffe das wird bald besser.“ Auch gegen Muskelkater half Kirschsaft aber wir hatten hier natürlich keinen. Das war aber nicht das Problem. Im Moment war eher ich das Problem. Ich würde Firiel nur aufhalten und wir würden hier festsitzen wenn mir nicht bald was einfiel was ich tun könnte. Ich beschloss das stehen zum Nachdenken zu anstrengend war und setzte mich wieder hin. Das musste ich doch bald irgendwie ändern. Nur um es zu probieren, drückte ich meinen Schwanz gegen den Boden und versuchte mich hoch zudrücken. Doch das war nicht möglich. Ich war einfach zu schwer. Verdammt warum konnte ich nicht leicht wie eine Feder sein? Doch plötzlich passierte es. Ich stieß mich mit dem Schwanz ab und flog durch die Tür hinaus. Als hätte ich einen riesigen Sprung gemacht landete ich im Wasser. “Was zum Teufel?“ Ich kletterte mit mühe wieder an den Rand. Nicht ernsthaft oder? Ich konnte mich mit dem Schwanz springend fortbewegen? Ich probierte es ein zweites Mal. Doch es geschah nichts ich konnte mich nicht einen Zentimeter hoch drücken. Und eben hatte ich doch noch mehr als 5 Meter weite geschafft. Das gibts doch nicht warum ging es nicht mehr? “Das gibts doch nicht eben Katapultiere ich mich 5 Meter und jetzt schaff ich plötzlich keinen Zentimeter mehr.“ Das war echt fies. Jetzt wo ich es einmal geschafft hatte, hatte ich das Gefühl bekommen einen Weg gefunden zu haben und jetzt ging es plötzlich nicht mehr. Da wäre es noch besser gewesen wenn es auch das eine Mal nicht funktioniert hätte. Das war so richtig fies. Ich schlug mit meiner Hand auf den Boden. Wie konnte ein Gott so gemein sein. Das war ja schon so als wollte er mich veräppeln. Nein Nein Nein. Denk nach alaton Dank nach. Was hast du vorhin gemacht, dass es plötzlich funktionierte. Es ist nur ein weiterer Puzzelstein. ein Schlüsselstein vielleicht wird sich das ganze mit diesem Teil auflösen. Es musste ja eine Lösung geben. Denk nach Denk nach Denk nach...

    [einmal etwas länger]


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Mi 16 Mai 2012 - 20:27

    Erstaunt sah ich Alaton an, während ich zunächst noch darüber nachgedacht hatte, wie sich das Problem mit seiner Fortbewegung lösen ließ, hatte aber anschließend nicht mit solchen Worten gerechnet. Das letzte Mal das ich so schöne, nette Worte gehört hatte, war von meiner Großmutter gewesen. Deshalb musste ich mich auch stark zusammenreisen, deswegen nicht loszuweinen. Das sich ansammelnde Wasser musste ich aber doch noch schnell wegwischen, ehe ich ein tiefes "Danke Alaton!" sagen konnte und ihm dann wieder weiter zuhörte. Für mich ergab das alles genauso wenig Sinn. Aber Fakt war, das tatsächlich irgendwas nicht gestimmt hatte, das irgendwas seltsames passiert war, das sich jetzt nur noch nicht erklären ließ. Nachdenklich ging ich dann nach draußen.

    Schnell fand ich den Krug wieder, füllte Wasser in ihn und ging damit zurück. Kräftig Trank er davon, was sie zunächst zufrieden Stimmte, jedoch auch nur von kurzer Dauer war. Denn als er aufstand und mehr oder weniger wacklig auf den Beinen stand und zur Tür lief, lief ich die ganze Zeit über besorgt neben ihm her, bereit ihn wieder aufzufangen, sollte er doch fallen. Aber er schaffte es bis zur Tür. "Bist du dir da denn sicher? Es ist doch sicher sehr schmerzhaft! Ich könnte auch versuchen eine Art Wärmekissen zu machen, das entspannt die Verkrampfungen bestimmt.", versuchte ich ihn schließlich zu überreden und er setzte sich auch weider angestrengt hin. Was dann aber geschah, nahm mir kurz die Luft zum Atmen! Urplötzlich schoss Alaton nach draußen und landete im großen Teich vor dem Haus. Erschrocken schrie ich wie wild nach ihm und rannte gewohnheitsmäßig los, stolperte dann dabei und erinnerte mich daran, das ich ja auch Springen konnte, was ich sofort tat ohne darüber nachzudenken. Als ich dann unten am Ufer ankam, hatte sich Alaton bereits wieder aus dem Wasser gezogen. "Um Himmels WIllen! Gehts dir gut? Bist du verletzt? Hast du vielleicht Wasser geschluckt?", prasselten die Fragen wieder aus mir heraus und an seinem Gesicht konnte ich auch nur allzu gut erkennen, wie entsetzt auch er darüber war. "Ich dachte mir würde das Herz stehen bleiben, als du so plötzlich durch die Luft geflogen bist!", brachte ich schließlich irgendwie heraus und war unheimlich froh, das nichts noch schlimmeres passiert war. Auch wenn das grade mehr als unheimlich gewesen war. Was ging hier eigentlich bloß vor sich?

    (Ist doch dafür auch richtig gut geworden ^.^)





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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Alaton am Do 17 Mai 2012 - 7:33

    Ich wandte mich noch immer nachdenklich zu Firiel. Sollte ich es ihr gleich sagen? Es musste aus ihrer Sicht ja sehr seltsam ausgesehen haben als ich plötzlich einfach so durch die Luft geflogen bin. Ich musste sie auf jeden Fall beruhigen. “Alles in Ordnung. Doch irgendwie gefällt mir das nicht. Ich glaube ich habe gerade herausgefunden wie ich mich gut fortbewegen kann. Wenn ich meinen Schanz in den Boden drücke habe ich es vorhin geschafft mich wegzukatapultieren. Wenn mir das öfters und gezielt gelingt ist es nicht so anstrengend für meine Beine. Das war einfach lächerlich. Wenn ich mich wirklich so fortbewegen müsste, würde es nicht gehen. Nach jedem Sprung müssten Meine Beine einen ziemlich heftigen Stoß abfedern. Das konnten sie nicht. So konnte es nicht funktionieren. Aber warum hatte es dann funktioniert. Warum konnte ich mich so weit katapultieren? Oder war das nur Zufall? “Ich wird noch weiter rumprobieren. Vielleicht schaffe ich es einen Weg zu finden damit umzugehen und gezielt mich zu bewegen. sagte ich zu Firiel und richtete mich wieder. Auf. Ich biss die Zähne zusammen. Dann presste ich wieder meinen Schwanz auf den Boden. Ich wusste dass ich es konnte deshalb musste es funktionieren. Ch konzentrierte mich und begann im kopf zu Zählen. 3 2 1 und los. Mit einem riesen Satz schoss ich in eine Richtung. Glücklicher weise nicht ins Wasser sondern genau dorthin wo ich landen wollte. Auf die Türschwelle. Die Landung war ziemlich unbequem weil ich landete auf meinem allerwertesten und nicht auf meinen Beinen. Ein jeder der mir zugeschaut hatte konnte sehen, dass ich nicht mit dem Schwanz gesprungen war. Das war nämlich unmöglich. Ich war zur Tür schnell zur Tür geschwebt und bin dort gelandet. Auch wenn es nicht sanft war. Doch da ich mich nicht selbst sehen konnte, glaubte ich mit meinem Schwanz gesprungen zu sein. “Ich glaub das funktioniert. Rief ich zu firiel. Ich muss nur noch an der Landung arbeiten.“ Ich hatte neuen mut gefasst. Es war zwar bescheuert aber wenn es die einzige Möglichkeit war von der stelle zu kommen. Voller Enthusiasmus versuchte ich es gleich noch einmal. Ich visierte eine Stelle neben firiel an. Und presste meinen Schwanz gegen den Boden. Dann stieß ich mich ab und hoffte wirklich dort zu landen und ich tat es auch. Doch die Landung wat nicht so lustig. Ich landete am Bauch. Verdammt aber wie soll ich bitte landen? “Alles okay, Ich muss nur noch üben. Ich versuchte voller Freude zu klingen doch es gelang mir nicht ganz. An mir begannen Zweifel zu nagen. Selbst wenn ich gezielt springen und Landen konnte. Selbst wenn ich es schaffte gut zu landen. Würde das auf dauer funktionieren? Naja bei ihr ging es ja auch. Aber es sah so leicht aus wie sie sich durch den Wald beweg hatte. Aber da musste ich wohl durch. Noch komischer war dass es zwar funktionierte und es würde auch den Puzzlestein erklären wie ich den Baum hoch bin. Wahrscheinlich hatte ich mich hoch katapultiert aber es würde viele andere Puzzelsteine unerklärlich machen. Das passte mir nicht. Wenn etwas unlogisch war dann lag es entweder daran, dass wir ein Gesetzt der Natur nicht kannten oder das eines plötzlich nicht mehr galt. Beide Fälle waren nicht gut. Wenn wir ein naturgesetzt nicht kannten mussten wir vorsichtig sein. Wenn sie plötzlich teilweiße aufhörten zu funktionieren oder sich plötzlich änderten würden hier alles im Chaos versinken. Da letzteres nicht der Fall war. Musste es noch einige naturgesetzte geben die wir nicht kannten und ich wusste nicht ob ich sie entdecken wollte.


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    Re: Lager der Auserwählten.

    Beitrag  Firiel am Do 17 Mai 2012 - 10:56

    Es beruhigte mich zwar, als er mir versicherte, das es ihm gut ging, aber ein bitterer Nachgeschmack blieb dennoch in mir. Vielleicht aber auch nur, weil ich vorhin so erschrocken war. Doch wer wäre das an meiner Stelle nicht? Er erklärte mir seine Vermutungen und ich war dennoch nicht wirklich begeistert, das er das weiter probieren wollte. Nicht auszudenken, wenn etwas dabei passierte. Doch davon konnte ich ihn vermutlich kaum abbringen. Alaton strahlte regelrecht aus, wie wichtig das für ihn war und in dieser Hinsicht konnte ich ihn natürlich verstehen. Gespannt und zugleich angespannt sah ich ihm dabei zu, wie er versuchte dasselbe nochmal zu machen. Als er allerdings abhob, machte ich große Augen und mein Blick folgte ihm automatisch. Sein Schwanz hatte in dem Moment, in dem er nach oben geschossen war, überhaupt nicht den Boden berührt! Genausowenig, wie seine Füße, die für den Bruchteil einer Sekunde vorher, ganz eindeutig vom Boden abgehoben waren! Ja! Sie hatten geschwebt! Da war ich mir sicher! Dennoch rieb ich mir ungläubig die Augen und sah dann wie er oben am Haus wieder landete. Vor erstaunen brachte ich zunächst kein Wort mehr heraus und überlegte, ob ich das gerade auch wirklich gesehen hatte! Doch dann erinnerte ich mich wieder an etwas und die Erkenntnis durchzuckte mich wie einen Blitz! "Alaton! Ich glaube du kannst tatsächlich-!" Doch bevor ich zu ende sprechen konnte, kam er bereits wieder zu mir nach unten gesprungen, oder viel mehr geschwebt! "A-Alaton! I-ich glaube nicht das du gerade und vorhin gesprungen bist! Ich glaube du kannst... ich glaube du kannst tatsächlich schweben oder fliegen! Ich bin mir ganz sicher, das dein Schanz und deine Füße im Moment als du nach oben geflogen bist, gar nicht den Boden berührt haben! Du bist von ganz alleine da hoch und wieder runter geflogen!", redete ich wie wild aufgeregt auf ihn ein. "Das würde auch die letzten Male erklären! Die komische Sache beim Apfelbaum! Oder als du versucht hast wie ich bei der Baumhöhle zu schweben! Ich war mir auch da vollkommen sicher, das du nicht sofort gefallen bist! Für einen Moment lang, hast du in der Luft geschwebt! Da bin ich mir sicher!" Ich klang durchwegs ernst, freute mich innerlich jedoch auch. Denn so wie ich das sah, hatte meine Vermutungen also doch gestimmt! Er konnte fliegen! Die Frage war bloß, wie zum Himmel er das anstellte?


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